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Oberſt Hamilton ſagte:„So kommen Sie heute Nacht um zwölf Uhr wieder her. Bis dorthin werde ich Henry Hamlyn geſehen und ſeine Meinung über die Sache erfahren haben.,
Als aber Mitternacht und der kahlköpfige Ober⸗ ſchreiber mit einander kamen, war noch kein Fortſchritt in der Sache gemacht, von keinem Henry Hamlyn hatte man gehört. In Rugby hatte Johnſton von Jacob Durdan, welcher auf die Abfahrt des Eiſenbahnzuges wartete, und am heutigen Morgen zu Dean⸗Park ge⸗ weſen war, um über Hamlyn Erkundigungen einzuziehen, von Jacob Durdan hatte er erfahren, daß Henry weder in Dean⸗Park war, noch dort erwartet werde, und auf der Eiſenbahnſtation, welche er hätte paſſiren ſollen, und deren Perſonal ihn erkannt hätte, wurde Johnſton als beſtimmt verſichert, er ſei von ſeinem Beſuche in der Stadt noch nicht zurückgekehrt. Um Zeit zu erſpa⸗ ren, ging deßhalb Johnſton nicht mehr nach Orington hinüber, wodurch er ein Paar Stunden verloren hätte, ſondern kehrte geradezu nach London zurück, und brachte Miſtreß Hamiltons Brief unerbrochen zurück.
Dieſe Kunde berührte den Oberſt äußerſt unange⸗ nehm, den Schreiber ſetzte ſie in Schrecken.
Der Oberſt ſagte zu Spilsby:„Ich bin mit Bankier⸗
Sachen ſo wenig vertraut, daß ich Ihnen nicht wohl einen Rath geben kann, ohne zu riskiren, daß ich Un⸗ recht habe. Da aber die Sache ernſtlich genommen werden muß, wie Sie meinen, ſo empfehle ich Ihnen
an: rufen Sie die Freunde des Hauſes zuſammen.
Hamlyns Sachwalter, Wigwell und Slak, die Brüder der Miſtreß Hamlyn, die beiden Harrington, welche zwar, ſo viel ich weiß, mit Herrn Hamlyn nicht gut
ſtehen, aber nun einmal berechtigt ſind, nach den Ange⸗
legenheiten ihrer Schweſter zu ſchauen, auch einige mit Hamlyn befreundete Bankiers, welche Ihnen beſſer be⸗ kannt ſind, als mir, ſollten Morgen früh mit Tages⸗ Anbruch im Geſchäftshauſe Hamlyns zuſammenkommen.


