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eine voreilige Nachricht. Aber es iſt unmöglich, in die Zukunft zu ſchauen. Wenn einmal der Zulauf zu einem Bankierhauſe angefangen hat, ſo macht er Fortſchritte, wie der Brand eines Hauſes, den jeder neue Verſuch, ſeinen Fortſchritten Einhalt zu thun, nur noch ſtärker anfacht. Ich geſtehe, ich bin wegen der Folgen äußerſt in Sorgen.“
Der Oberſt war der Anſicht, im Hauſe des Todes
gebe es Nichts, was das Intereſſe mehr in Anſpruch nehmen könne, als die Gefahr des Leidenden. Er rief
aus:„Wegen der Folgen von was ſind Sie äußerſt in
Sorgen? Warum können Sie ſich nicht deutlich aus⸗
drücken?“
Spilsby ſeinerſeits war nicht wohl im Stande, den Oberſt für etwas Anderes anzuſehen, als für einen be⸗ deutenden Kunden, der durch die Antwort auf ſeine Frage in Schrecken geſetzt werden mußte. Er ſagte:„Ich glaube, wenn der Zulauf der Leute noch länger anhält, ſo find wir nicht im Stande, ohne Rath oder Beiſtand von einem der Theilhaber der Firma dieſem Zulaufe die Spitze zu bieten.“ 3
Voll Erſtaunen rief der alte Mann aus:„Wie? Sie ſind genöthigt, Ihre Zahlungen einzuſtellen? Bei Gott! augenblicklich muß man nach der Sache ſehen. Das iſt die ſchreckliche Folge von einer Schwäche des armen Hamlyns, an welche ich leider niemals gedacht habe. Ich erwarte den jungen Hamlyn, meines Freun⸗ des zweiten Sohn, welcher zum Bankier beſtimmt war, jeden Augenblick in der Stadt. Ich will die Sache mit ihm beſprechen. Wenn es möglich iſt, ſo will ich gele⸗
enheitlich während dieſer Nacht Hamlyn ſelbſt um ein ort der Belehrung bitten. Um wie viel Uhr öffnen Sie die Bank?“
„Um neun Uhr, Sir.“
„Können Sie um ſieben Uhr hier ſein?“
„Ja wohl. Aber wenn ich Ihre Befehle noch heute Nacht erhalten könnte—“ 3


