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Doch kam eine halbe Stunde nachher der gute, alte Mann wieder nach Cavendiſh⸗Square zurück. Er hatte zu Hauſe bloß nachgefragt, ob Johnſton wirklich nach Dean⸗Park gegangen und ob er wieder zurückgekehrt ſei, und hatte Befehle in Betreff Ellens gegeben, welche Miſtreß Hamlyn nicht einmal auf einen Augenblick ver⸗ laſſen wollte. Noch ehe der Oberſt ins Geſellſchafts⸗ Zimmer eintrat, beſprach ſich der Oberſchreiber draußen vor der Thüre bereits mit ihm.
Oberſt Hamilton dachte, die Angſt, welche ſich auf dem Geſichte des kahlköpfigen Schreibers ſpiegelte, rühre einzig und allein von der ſchlimmen, gefährlichen Lage ſeines Prinzipals her. Er ſagte deßhalb zu ihm: „Keate ſah den armen Hamlyn vor einer Stunde und behauptet, es ſtehe ſo gut, als möglich, mit ihm.“
Spilsby erwiederte:„Ich bin herzlich froh, dieß zu hören. Herr Hamlyn war ein guter Freund zu mir, ich wünſche ihm von Herzen, daß er wieder geneſen möge. Inzwiſchen bin ich äußerſt beſorgt dafür, daß ich von der Familie Verhaltungsmaßregeln erhalte. Die Verantwortlichkeit wegen eines ſo bedeutenden Geſchäf⸗ tes, wie das von Hamlyn iſt, kann mir nicht zugemuthet werden. Die Firma hat kein beſonderes Vertrauen in mich geſetzt, ich bin in der größten Verlegenheit.“
Der Oberſt zuckte die Achſeln und rief aus:„Aber doch geht es Ihnen nicht ſo ſchlimm, als ſeinen beiden Söhnen. Beim heiligen Georg! der arme Hamlyn hatte Recht. Einer ſeiner Söhne hätte in ſein Geſchäft ein⸗ geleitet werden ſollen, um es nachher übernehmen zu können. Aber wer konnte vorausſehen, was geſchah?“
Spilsby entgegnete:„Das unglückliche Ereigniß dieſes Morgens hat einen ungewöhnlichen Zulauf zu unſerem Bankierhauſe verurſacht. Zwar werden zwiſchen heute und morgen die Leute ihr Zutrauen zu der Firma dadurch einigermaßen wieder gewonnen haben, daß ihnen bekannt gemacht wurde, die Kunde von Hamlyns Selbſt⸗ mord ſei pure Verläumdung, und die von ſeinem Tode
Die Bankiersfrau. II. 16


