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Es waren, wie wir wiſſen, ſtrenge Befehle gegeben worden, es ſolle jedes Geräuſch, jeder Lärmen vermie⸗ den werden. Der Bediente aber, an den er ſich in der vorigen Woche gewendet hatte, um Zutritt zu Herrn Hamlyn zu erhalten, erkannte ihn glücklicherweiſe wie⸗ der, ſprach mit der Polizei, daß ſie ihn paſſiren ließ, und führte ihn in's Haus des Bankiers. Wenn er ein⸗ mal in der Halle war, ſo hatte es den Anſchein, als ob Alles gewonnen ſei. Aber an wen ſollte er ſich wenden? Einer der Söhne Hamlyns war auf dem Lande, der andere auf das Zärtlichſte mit dem ſterbenden Manne beſchäftigt. Sogar Ramſey hatte ſeit der Operation das Kraakenzimmer keinen Augenblick verlaſſen. Was die Frau und die Töchtern des Bankiers betrifft, ſo hätte wohl ein Geſpräch zwiſchen Spilsby und ihnen Nichts genützt, ſogar, wenn es dem Bedienten möglich gewor⸗ den wäre, ein ſolches, das natürlich ſchlimme Folgen auf die Gemüthsſtimmung der Beiden gemacht hätte, zu veranſtalten.
Glücklicherweiſe war der Bediente, mit welchem der Schreiber zu thun hatte, nicht allein ein treuer Diener ſeines Herrn, ſondern er hatte auch Herrn Hamlyn häufig in's Unterhaus begleitet, und häufig mit Bedien⸗ ten anderer Geſchäftsleute über Bankiergeſchäfte geplau⸗ dert und dadurch einen Begriff von der Wichtigkeit eines Bankiers erhalten. Er wußte ſehr gut, daß das Leben ſeines Herrn für die menſchliche Geſellſchaft wichtiger ſei, als zum Beiſpiel das von Lord Eduard Sutton. Er ließ Spilsby im Speiſezimmer ſtehen und verſprach ihm, ſo ſchnell als möglich eine Zuſammenkunft zwiſchen ihm und Kapitän Hamlyn oder dem Marquis von Dartford zu veranſtalten. 8
Weiter ſagte er zu Spilsby:„Oberſt Hamilton hat bloß vor einem Augenblick das Haus verlaſſen; es i ungemein zu bedauern, daß Sie nicht zuvor mit ihm geſprochen haben.“—
Dieſer Meinung trat Spilsby ganz entſchieden bei.


