Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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Bezahlung ihrer Schuld eingeſandt hatten, und daß auf dieſe Weiſe den Schreibern der Zulauf zum Bankier⸗ hauſe trotz der Abweſenheit ihres Prinzipals für den Augenblick wenig Angſt machte.

Ehe Spilsby Anlaß hatte, mit gutem Grunde in Schrecken zu gerathen, kam die gewöhnliche Stunde, in welcher man ſonſt das Bankierhaus ſchloß, heran, und das Letzte, was geſchah, um die Aengſtlichkeit von Leu⸗ ten zu beruhigen, welche zu ſpät vor die Hausthüre kamen, war das, daß Spilsby in öffentlichen Blättern einrücken ließ, Herr Hamlyn ſei in einem Duelle ver⸗ wundet worden, deſſen Quelle Streitigkeiten geweſen ſeien, welche in der vorigen Nacht im Unterhauſe Statt gefunden haben; es gehe übrigens mit ſeiner Geſundheit ſo gut als möglich.

Zwar thaten dieſe Zeilen, welche Recht und Fug hatten, der Nachricht von Hamlyns Tode zu wider⸗ ſprechen, die gute Wirkung, welche der Erfinder dieſer Maßpregel, Spilsby, erwartet hatte, aber es war un⸗ möglich, vorauszuſagen, welche Gefühle im Herzen der Leute am nächſten Morgen, vor Eröffnung der Bank, entſtehen, oder ſogar, welche Zufälle ſich um dieſe Zeit begeben konnten. Auf alle Fälle wollte der Oberſchrei⸗ ber, welcher, wie wir wiſſen, die geheimen Angelegen⸗ heiten des Hauſes zu wenig kannte, keine weitere Ver⸗ antwortlichkeit auf ſich nehmen. Er ſandte einen Ex⸗ preſſen an Bernhard Hamlyn ab, der auf ſeinem Land⸗ ſitze in Suffolk war, welchen unglücklicher Weiſe die Eiſenbahnlinie nicht berührte. Als die Geſchäfte des Hauſes am Abende geſchloſſen, und in Abweſenheit des Prinzipals die Schlüſſel ihm übergeben waren, ging er nach Cavendiſh⸗Square, um über den Zuſtand Herrn Hamlyns ganz genaue Erkundigungen einzuziehen, und ſich von den ſeine Stelle vertretenden Perſonen Befehle zu erbeten.

Dieß war übrigens nichts Leichtes. Für das Erſte erhielt er keinen freien Zutritt zum Hauſe Hamlyns.