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haltung unſeres Lebens, unſerer Freiheiten, unſerer Wechſel⸗ und Schatzkammerſcheine ſehr wohl anvertrauen können!“ war die Bemerkung von Sir Robert, K. C. B. Dabei ſpitzte er mit Kuraſſao zu. Als ſodann beide in das Geſellſchaftszimmer traten, waren ſie im Zuſtande eines unausſprechlichen Vergnügens, welches durch die glückliche Verdauung einer Mahlzeit hervorgerufen war, die zu vollkommen genannt werden konnte, als daß ſie im Magen Unannehmlichkeiten hätte erzeugen können, einer Verdauung, auf welche die Düfte des mildeſten Weines und der ſanfteſten Sophiſterei großen Einfluß gehabt hatten. Hätte in dieſem Augenblicke Jeder von ihnen zwei Millionen Rupien zum Ausleihen gehabt, ſie hätten ſie eben ſo gerne in die Hände des Bankier Ham⸗ lyn, als in die des heiligen Paul niedergelegt.
Als ſie mit Einander durch die Halle des Hauſes gingen, um das Kaffeezimmer zu beſuchen, ſchaute Lord Crawley um ſich, wie wenn er vermuthe, ſein Ueberrock und ſeine Bedienten ſeien ſchon von Hauſe da, damit er das Haus des Bankier Hamlyn, ſo ſchnell verlaſſe, als ihm möglich ſei, ſeiner Wirthin das Abſchiedscom⸗ pliment zu machen. Hamlyn vermuthete, der Herr ge⸗ heime Sekretär werde für heute noch ernſte Dinge vor⸗ haben, er werde eine geheime Cabinetsverhandlung oder die Oper beſuchen. Er wollte ihn übrigens, als ſie mit Einander die Stiege hinaufgingen, noch aufhalten, da ja auch Hamilton und Maitland gerade vor ein Paar herrlichen Stöcken ausländiſcher Blumen auf der obern Treppe ſtehen blieben, und verſuchte es, ein Geſpräch mit ihm anzuknüpfen.
Er ſagte im entſchuldigendem Tone, in welchem ein Wirth von einer geringen Sorte Wein ſpricht:„Flimflam hielt ſich heute nicht ſo gut, als gewöhnlich. Bei einer Partie, wo er keinen Verbündeten hat, dem er den Ball zuwerfen kann, iſt Flimflam unwichtig. Er braucht einen Helfershelfer, wie ein Sailtänzer ſeinen Bajas. Flimflam kann auf eigene Fauſt kein Stück aufführen.“


