der wirkliche Simon Pure, die erſte und Hauptausgabe von Sidney Smith an dieſem Tage nicht vorgelegt worden ſei, ſondern der kraftloſe Burſche, welcher ſeine Stelle ebenſo wenig erſetzt habe, als eine Geige oder Harfe, wenn ſie zur Unterhaltung der Spaziergänger auf einem Ramsgater Dampfboot eine der Ouvertüren Roſſinis er⸗ bärmlich ableiern, die Stelle des Orcheſters vom könig⸗ lichen Hoftheater erſetzen. Doch konnte Hamlyn immer noch Nichts über ſeine Angelegenheiten entdecken; deßhalb war er bemüht, mit ſeinem gewöhnlichen Takte gediegene Hauptgrundſätze für das geſellige Leben und oberflächliche Prinzipien für politiſche Angelegenheiten in langer Rede zu behandeln, was ein Mann an ſeiner eigenen Tafel mit Recht thun darf, wenn er ſich die Wachſamkeit nicht merken laſſen will, die er auf ſeine Gäſte hat. Er hoffte, wenn er die Verdauung des Grafen Rotherwood durch ſüßliche moraliſche Abhandlungen befördern, wie denn ja ſein ſorglicher Hauskaplan jeden Abend den Schlaf ſeiner Lordſchaft durch ſolche Reden zu beſchleunigen ſtrebe, ſo könne er auch Lord Crawley in Schlaf wiegen, und ihn belauſchen, während er nicht auf ſich Acht gebe.
In dieſer Hinſicht hatte er allerdings kein Glück, aber ſeine Beredtſamkeit war nicht völlig weggeworfen. Der Oberſt und der General lauſchten mit offenen Augen, Ohren, Mund; und nach dem Schluſſe jeder ſchön ge⸗ drechſelten Rede nickten ſie Einander beifällig zu, wie wenn ſie ſagen wollten:„ſo lange dieſer Mann im Par⸗ lamente ſitzt, kann es mit den Angelegenheiten der Land⸗ edelleute, nicht übel gehen. Lang lebe das Glück der Conſervativen und die Conſtitution! Lang lebe Kirche und Staat, Armee und Marine, die Königin und die Grenadire von Grohbritannien!“
„Das iſt ein Kopf, dem Sie Ihre ſchottiſchen An⸗ gelegenheiten wohl anvertrauen dürfen,“ murmelte Oberſt Hamilton gegen Sir Robert, als dieſer die fünfte Sorte franzöſiſchen Weines verſuchte.
„Hamlyn hat auch ein Gewiſſen, dem wir die Er⸗


