Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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den nachgebeteten Witzen zuhörten, von welchen ſie glaubten, daß ſie ganz dem Geiſte von denen des Herrn Joſeph Müller ſeien, achtete Hamlyn unbemerkt auf das Geſicht Lord Crawlye's, an welchen er am geſtrigen Tag, das erſte Mal im Laufe ihrer politiſchen Bekanntſchaft, ge⸗ ſchrieben und ihn um eine Gefälligkeit erſucht hatte. Die große Erfahrung, welche er in der Entzifferung der ge⸗ heimen Züge eines menſchlichen Geſichtes hatte, ließ den Bankier glauben, er könne aus dem etwaigen höflichen Lächeln des Sekretärs ganz ſicher auf eine abſchlaͤgige Antwort ſchließen; dagegen werde eine erzwungene Gleich⸗ gültigkeit bedeuten, daß ſeine Bitte erhört ſei, und der geheime Sekretär aus Beſcheidenheit keine hohe Miene annehmen wolle. Kurzum, er meinte, es ſo leicht zu. haben, als bei einer Diviſton in ſeinen Rechnungen.

Er ſchmeichelte ſich, beim Mineralwaſſer von Plom⸗ bieres und den daſſelbe begleitenden Glas Weine aus Malmſey werden ſich die Abſichten des geheimen Sekre⸗ tärs von ſelbſt verrathen.

Uebrigens aß, trank und verdaute der erfahrene Crawley mit einem Geſichte, das ſo ausdruckslos war, als eine weiße Wand, und Lord Harrington hätte es ebenſo gut wagen können, über die ſternförmig gelegten, eingemachten Kirſchen auf dem Neſſelrode Pudding, der vor ihm lag, eine wichtige philoſophiſche Frage abzu⸗ handeln, als der beſorgte Bittſteller im Stande war, aus dem regungsloſen Geſichte des großen Mannes Et⸗ was herauszubringen, das auf die Erhörung oder Ver⸗ eitlung ſeiner Wuͤnſche Bezug hatte.

Die Sache Hamlyns erhielt nicht mehr Licht, als die Ladys und Bedienten das Zimmer verließen. Der Zirkel wurde enger und die Scherze kecker. Die zwei Parlamentsleute liſpelten mit einander, der Juriſt wurde maſſiv und beißend, wie ein Sommerrettig, der Graf von Harrington ſchnarchte, und Oberſt Hamilton und Sir Robert Maitland drückten in der Stille und blos in Gedanken ihren Widerwillen darüber aus, daß ihnen