Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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welcher die Leute ganz ungenirt auszuforſchen wußte, ob ſie auch wirklich Dinge geſehen haben, welche ſie be⸗ haupteten, geſehen zu haben, und mit Männern von ernſtem philoſophiſchen Geiſte, wie der Graf von Harring⸗ ford war, welcher alle Dinge, ein neues Wortſpiel ſo gut, als ein neues Mineral, der genaueſten Unterſuchung unterwarf, ja! Flimflam zeigte nun einen Ernſt, der ihm früher bei Männern der Art häufig abgegangen war. Von dieſem Augenblick an nahm er ſeine wahre Rolle im Stücke vor, und dieſe war die einer leidlichen, matten Copie vom großen Sydney Smith. Er war zufrieden, einer Geſellſchaft, bei welcher nicht Schulwitz, ſondern Mutterwitz beliebt war, ſpaßhafte Geſchichten aus der zweiten Hand zu bieten. Je natürlicher Flimflam, als Stiefvater des Spaſſes, bei dieſen Erzählungen zu Werke ging, deſto beſſer wurden ſie aufgenommen.

Wenn man unter einem von Lawrence oder Wilkies ausgefertigten Gemälde den Namen„Couſin“ oder„Doo“ findet, wie denn Kupferſtiche dieſer Art durch Millionen Hände gehen, ſo kann es geſchehen, daß man Copie als Copie erkennt, das geheimgehaltene Original aufſucht, und mit der Copie vergleicht. So ging es mit Flim⸗ flams Witzen. Aus ſeiner Frage:„Haben Sie wohl gehört, was Sydney Smith in einer gewiſſen Nacht ſagte?“ konnte man ganz gut herausbringen, aus weicher Quelle er ſeine Bonmots ſchöpfe. Uebrigens waren Leute, wie die Rotherwoods, dem heutigen kleinen Manne,

welcher ihnen Gelegenheit verſchaffte, den Witz zu er⸗ fahren, den Sidney über die Inſel Hong Kong gemacht

hatte, als dem Märtyrer, welcher in Mexiko in ledernen Kleidern auf den Spitzen der Bäume ſchläft, um ſich

gegen Raubthiere und gefährliche Schlangen zu ſichern, und

für die Treibhäuſer hoher Herrn und Damen Orchideen*) zu beſorgen.

Während die beiden Soldaten mit offenem Munde

“) Eine große Pflanzenklaſſe.

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