Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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von einander entfernt waren, ſo war natürlich, daß für ihre beſorglichen Fragen das Glück, das Paul begegnete, auch wohl Petern gelten mußte. 5

Der Bankier war auf den frühen Beſuch von Seiten ſeiner friſchen Bekannten nicht vorbereitet. Er war vom Parlamentshauſe, welches er inzwiſchen noch in der Eile beſucht hatte, ſpät nach Hauſe gekommen, und erſchien gerade im Geſellſchaftszimmer, als der Wagen der nach Sir Robert und Hamilton kommenden Gäſte vor der Hausthüre anfuhr. Sir Robert drückte ſeinem unter⸗ haltenden Wirthe, der ſich aus einem armſeligen Ge⸗ ſchäftsmann der City in einen wohlgekleideten, heiteren, emſigen Weltmann umgewandelt hatte, ſogleich die Hand.

Das nun entſtehende Geräuſche ließ ihn vermuthen, es

kommen ein Paar Brüder Kaufleute, ein Baring, ein

„Robarts, ein Smith, ein Drummond, ein Hoare. Aber zu ſeiner großen Verwunderung war der angekündigte

Gaſt einer der tonangebenden Mitglieder des Tory⸗

Kabinets. Ihm folgte Lord Crawley auf dem Fuße nach.

Dann kam der Recenſent Flimflam, der Lord Crawley begleitete, wie eine Brodſchnitte ein Ragont, auf ihn folgte der Graf Harringford, ein Edelmann, welcher den Rock eines Profeſſors hätte tragen können, wäre er nicht für das Kleid eines Pairs geboren geweſen; dann kamen der Graf und die Gräfin von Rotherwood, zuletzt zwei Männer, die man ſelten außerhalb des Parlamentes ſah. Einer derſelben war ein ſtudirter Juriſt, von dem Flim⸗ flam ſagte, er lebe nach den ſtrengen Geſetzen eines

Univerſitätshauſes und gehe blos aus, wenn er von ſeinen

Oberen Erlaubniß erhalte.

K. C. B. war ein wenig betroffen. Er glaubte beinahe, er ſei im flotten Zirkel von Ormeau; nur daß er hier im Augenblicke hörte, daß Künſte und Wiſſen⸗ ſchaften, welche, obwohl ſie weder Kunſt noch Wiſſen⸗ ſchaft ſind, doch die Macht beſitzen, alle zu vernichten und zu vertilgen, unter dem Dache des Bankiers mit fünfzigmal tieferer Einſicht beſprochen wurden, als dieſes