fernt, eine Entſchuldigung bei den Elvaſtons wegen einer zweiten Reiſe in die Stadt hoch anzuſchlagen, da er ja Ellen nicht allein auf dem Schloſſe Burlington laſſen durfte. So hoch er auch den Umgang mit ihr ſchätzte, er tröſtete ihn nicht vollkommen für den Verluſt des Umgangs mit der würdevollen und unterwürfigen Miſtreß Hamlyn. Die Hoheit des Charakters, welche ſich auf den ernſten Augenbrauen ihrer Schwiegertochter zeigte, unterdrückte oft auf ſeinen Lippen vertrauliche Scherze, von denen er ſicher war, daß ſie in Lydia's mädchenhaftem Lachen ein Echo gefunden hätten, und von ihrer Mutter mit lächelnder Güte aufgenommen worden wären. Er wünſchte, ſie wieder zu ſehen. Er wünſchte, Miſtreß Hamlyn zur Unterwürfigkeit ihres Sohnes Henry zu gratuliren, und der Sache auf den Sprung zu kommen, ob der junge Student gegenüber von ihr in ſeinem Geſtändniß, daß er mit Ellen Be⸗ kanntſchaft habe, freier und offener geweſen ſei, als Ellen gegenüber von ihm in Beziehung auf ihre Be⸗ kanntſchaft mit ihm war.
Sowohl in Bezug auf den freundlichen Beſuch in Cavendiſch⸗Square, als in Bezug auf den Geſchäfts⸗ beſuch in der Lombardſtraße, war ſeine kleine Reiſe in die Hauptſtadt ausſchließlich den Hamlyns gewidmet.
Zweites Kapitel.
„Gefährlich, ſage ich, ſind ſolche Leute.“ Shakespeare.
Wie bereits geſagt worden iſt, Richard Hamlyn war in ſeiner Firma ſo abſolut, als Richard Löwenherz an der Spitze ſeiner Armee. Sein bloß dem Namen nach exiſtirender Theilhaber am Geſchäfte, war ſeit Jahren


