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junger, mir theurer Mädchen, der Waiſen eines meiner alten Nachbarn auf dem Hochlande, deren ſchmale Habe dadurch, daß ſie unter meine Hände gekommen, eher beſſer, als ſchlechter geworden iſt. Je mehr ſie übrigens heranwachſen, um ſo mehr tadle ich mich hie und da, daß ich nicht noch mehr an ihnen gethan habe. Mit ein wenig Mühe und mit Hülfe eines Freundes in der Stadt habe ich übrigens die gegründete Hoffnung, ihre kleine Summe noch runder machen zu können, ehe fie in den Stand der Ehe treten. Dieß würde mir eine große Beruhigung ſein. Sorgen Sie dafür, Oberſt, geben Sie mir ein Paar Zeilen an Ihren wunderthuen⸗ den Bankier mit.“
„Ich will noch mehr thun, als dieß, wenn Sie mir die Erlaubniß dazu geben wollen,“ ſagte Oberſt Ha⸗ milton.„Wenn Sie meine Entſchuldigungsgründe dem Herzog annehmbar machen, ſo will ich morgen mit Ihnen in aller Schnelligkeit in die Stadt fahren,(ich habe nämlich die Kunſt, herumzuſchlendern und zu wandern, gelernt, ſo viel ich meine). Wir wollen Hamlyn unſere Angelegenheiten ſagen, im Hauſe der„verbündeten Freunde ſpeiſen, in das Theater gehen, wenn es Ihnen gefällig iſt, und Morgens am nächſten Tage wieder hier beim Eſſen ſein.“"
„Sie laſſen mich vor Freude beinahe nicht mehr athmen, mein theurer Herr!⸗ entgegnete Sir Robert, nicht wenig erfreut über dieſes Feuer.„Ich bin zwar einige Jahre jünger, als Sie, aber ich habe dennoch dieſes elektriſche Feuer nicht. Wenn Sie mich übrigens innerhalb vierundzwanzig Stunden auf den Ausflug mit⸗ nehmen, ſo bin ich Ihr Mann und zwar mit der höch⸗ ſten Bereitwilligkeit. So viel ich weiß, bleiben Sie bis Montag hier. Ueberlaſſen Sie ohne Furcht und Bangen Ihre bezaubernde Schwiegertochter der Sorge und Pflege Flora's. Ich will gehen und die Sache mit Lady Coſ⸗ ſington und der Herzogin beſprechen,“ berſt Hamilton war in der That weit davon ent⸗


