Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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ſogar von ſolchen, bei welchen nicht mein ganzes Herz in den Gegenſtand vertieft iſt, wie bei der wirklich be⸗ ſprochenen.“ 1

„Ich wußte, Sie beſitzen ein Miniaturgemälde von mir, Sir, und dachte, es könnte als Anmaßung er⸗ ſcheinen, wenn ich mit einer ſo ganz läſtigen Trophäe beladen nach England zurückkäme,“ entgegnete Ellen. Sodann ließ ſie ſich in eine Unterhaltung mit ihrem Nachbar, Lord Eduard Sutton, ein, einem jüngern Sohn des Herzogs, einem gereisten Manne, der über den Stand der Bildhauerkunſt in Europa und den hohen Nang ſprach, welchen engliſche Künſtler unter ihren

Brüdern auf dem Continente behaupten. Als der zu⸗ naächſt ſitzende Oberſt im Stande war, ein Paar Worte

ihrer Unterhaltung aufzufaſſen, beſchrieb ſie eben in einer Sprache, welche der Sache vollkommene Gerechtigkeit angedeihen ließ, die ausgezeichnete Statue, welche Geefs für das Grabmal Malibran's zu Lacken gemacht und ſoeben vollendet, und die ſie auf ihrer neulichen Reiſe durch Brüſſel geſehen hatte. Der unvergleichliche Reiz dieſer Statue, der in dem Geiſte der Harmonie liegt, welcher ſich zum Aether, dem Orte ſeiner Abſtammung und ſeiner Heimat, erhebt, und mit der vollen himmli⸗ ſchen Schönheit, welche dieſer herrliche Gegenſtand der Seulptur erfordert, geziert iſt, wurde paſſend von ihr beſchrieben.„Ich hätte es fruͤher nicht für möglich ge⸗ halten,“ ſagte Miſtreß Hamilton,„einer Subſtanz, wie Marmor, eine ſo ſchwebende Haltung zu verleihen. Man weiß nicht, was an dieſem ſchönen Werke am meiſten zu bewundern iſt, der begeiſternde, entzückende Ausdruck des Geſichtes, oder das Schwebende der Haltung.“ Der Oberſt war mißverſtimmt. Ach! er konnte ſie mit aller Mühe nicht dazu bringen, daß ſie von einem gewiſſen Studirenden auf Cambridge und von dem hrrue Reiße in einem Blumentopf auf ſeinem Zimmer prach. Am Abende gab es Muſik, eine Muſik, welche den