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davon mitgebracht? Mein Vater iſt einer der erſten Beſchützer Gibſons.“
„Lady Devereux war einigermaßen im Irrthum,“ entgegnete in großer Verwirrung Miſtreß Hamilton. Ob dieſe Verwirrung daher rührte, daß ſie vor einer großen Partie Fremder eine Erklärung der Art zu geben hatte, oder weil ſie wußte*), was ſie in der Sache mit Henry Hamlyn auf dem Gewiſſen habe, konnte der Oberſt nicht entſcheiden.„Gibſon hatte vom Fürſten Wirzakin, einem Ruſſen, welcher in Italien als Beſchützer der Kunſte, ausnehmend Viel thut, den Befehl, ein Paar Büſten, Diana und Caliſto, zu verfertigen. Es fügte ſich, daß mein Kopf als Modell für ſeine Hauptfigur dienen ſollte und, weil ich mit Lady Burlington ſein Atelier häufig beſucht hatte, ſo war ich ſo glücklich, ihm dieſen Gefallen zu erweiſen, dieß war der Urſprung des Werkes. Unter andern Umſtänden hatte ich allerdings nicht wohl den Muth gehabt, als Göttin aus den Zeiten des Alterthums zu einer Büſte zu ſitzen,“ fügte Miſtreß Hamilton lächelnd hinzu. z
„Sie haben uns nun den Urſprung des Werkes er⸗ zählt,“ entgegnete Lady Coſſington.„Sie müſſen es mir überlaſſen, hinzuzufügen, daß dieſer ſchöne Kopf, nachdem er fertig geworden war, die Italiener zum Entzücken hinriß, und daß der König von Baiern für eine Copie der Büſte eine enorme Summe anbot, um ſie in ſeiner Glyptothek aufzuſtellen..“
„Meine Theure! das ſind herrliche Neuigkeiten für mich!“ rief der Oberſt aus und wandte ſich nun gleich⸗ falls an ſeine Schwiegertochter.„Warum beim Teufel! brachten Sie mir keine Copie von dieſer berühmten Büſte nach England? Ich bin kein großer Kunſtrichter, aber ich bin ein warmer Bewunderer der Naturſchönheiten,
*) Dieß hätte die nachläſſige Miſtret Gore deutlicher aus⸗ drücken konnen. Es bezieht ſich auf die Büſte, welche ſo viel wir wiſſen, Henry auf ſeinem Zimmer in Cambrigde hatte.


