Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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zu ſehen war. Die Sonne konnte mit ihrem ſcharfen

Auge das ganze Gebäude durchdringen.

Unter andern Eigenthümlichkeiten fand er, daß hier von Hamlyn durchaus nicht ſo verächtlich geſprochen wurde, als bei den Vernons, die in ihm einen bloßen Geſchäfts⸗

mann, einen bloßen Bankier der City, ſahen. In den

Augen des Herzogs von Elvaſton und ſeines Sohnes war er bloß ein Mann von politiſchem Einfluß, das Torymitglied für Barsthorpe, einer ihrer Partie, der

bei Parlamenteſitzungen bejahen oder verneinen konnte.

Sogar die Vernons, ſie mochten auch in ihrer eigenen Meinung und in der des Küſters von der Kirche Brarham noch ſo hoch ſtehen, galten auf Ormeau bloß als ein den Whigs zugehöriges Parlaments⸗Mitglied für Barst⸗ horp, welches jedesmal unterlag.

Der Oberſt war nur kurze Zeit im Hauſe geweſen, und bereits fand er ſich im ernſteſten Geſpräch mit Lord Coſſington und ſeinem Schwiegervater verwickelt, und zwar in Betreff der Fragen, welche er Lord Crawley hatte löſen können. Weil die beiden geſchäftigen Tory⸗ Mitglieder wußten, daß wohl die Frage über den indiſchen

Krieg im Parlamente beſprochen werde, ſo waren ſie

bemüht, ſich von der Quelle aus über die Sache unter⸗ richten zu laſſen. Sie vermutheten nicht, daß der geheime Sekretär ſelbſt die Sache trocken gelegt hatte, und daß jede Belehrung, welche ſte Oberſt Hamilton abdringen konnten, bloß ihrem armen Freunde, Lord Crawley, den

Donner der Rede im Parlamente nehmen könne.

Ein wenig ſpäter wurde Oberſt Hamilton durch die Frage vom Herzog ſelbſt überraſcht, ob er nicht damit umgehe, in das Parlament zu treten? Auf Ormeau war man der Meinung, ein Mann von Vermögen habe keine bürgerliche Exiſtenz, wenn er nicht im Parlamente ſei. Die Intereſſen von Ormeau wurden dort durch ſechs Stimmen vertreten. Die Parlaments⸗Mitglieder auf Ormeau waren alſo bloß eine kleine Zahl, aber doch hielt es der Marquis und ſein Vater für unmöglich, daß

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