Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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Zirkel auf Hyde, Lord Coſſington, der wirkliche Erbe der Familie, war wenig mehr, als ein munterer Land⸗ edelmann, welcher die eine Hälfte des Jahres mit ſeinen Geſchäften als Parlamentsmitglied und die andere mit den Vergnügungen der Jagd zubrachte. Der Herzog von Elvaſton ſelbſt war Nichts Anderes, als ein aus⸗ gezeichneter Familienvater, Lordlieutenant, und Herr von ercellent dreſſirten Fuchshunden. Der Vater der Lady Coſſington, Sir Robert Maitland, welcher ſich gerade auf Ormeau aufhielt, war nicht allein ſeit langer Zeit General bei der königlichen Schloßbrigade, ſondern hatte in Indien, einem Oberſt Hamilton gar gut bekannten Lande, commandirt, wie denn auch die Truppen, die er damals befehligt hatte, demſelben bekannt waren. Bei ſolchen Geſellſchaftern war er im Nu gut Freund, und nicht zu viel gut Freund. Es waren keine jungen Leute, wie Dartford da, welche ihn zu Poſſenreißereien verleiten konnten, keine ſteifen, abgemeſſenen Naſeweiſe, wie Lord Vernon, welche ihm Gelegenheit gaben, muthwillige Ausfälle zu machen.—

In der ſoliden, aber edeln Einfachheit des Hauſes lag Etwas, was ihn entzückte. Ormeau zeigte weder die imponirende hiſtoriſche Würde, wie Hyde, noch die moderne Eleganz von Dean⸗Park und dem Schloſſe Burlington. Es war ein gewaltiges, bequemes Haus, von Innigo Jones erbaut, und wurde jedesmal für ein halbes Jahrhundert, ſo reichlich mit Mobilien verſehen, daß es während dieſer Zeit gar Nichts dieſer Art be⸗ durfte. Das Bauholz, das ſpäter gebraucht wurde, um das Schloß wider zu möblieren, hatte fünfzig oder noch mehr Jahre Zeit zum Wachſen.

Auf Ormeau gab es keine Schnickſchnacke, keine moderne Schönheiten, keine faſhionabeln Lehnſtühle. Die hohen Porzellan⸗Vaſen auf den Thürpoſten waren wahr⸗ ſcheinlich zur Zeit der Königin Anna auf der neuen oder der oſtindiſchen Börſe gekauft worden, die reichen japani⸗ ſchen Schreine kamen wohl aus dem Galanterieladen der