Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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haben?“ Würde ich nach dieſer Regel handeln, ich müßte mich in die Familiegruft meiner Ahnen in der Auguſtiner⸗ Kirche einſchließen.„Wenn den nächſten Winter Papa in ſeinem ungeſelligen Weſen verharrt, ſo werden Alberich und ich in die Geſellſchaft der alten Edeln in voller Rüſtung und der Ladis mit Reifröcken auf den Grabmälern in der Kirche von Braxham aufſuchen müſſen.“

Die genannte Einladung, welche Lucinda Vernon, ſo gar in Harniſch brachte, bewirkte auf Schloß Bur⸗

lington wenig Bewegung, außer daß ſie einen hinreichenden

Grund an die Hand gab, um einem Beſuche auf Hyde entgehen zu können. Oberſt Hamilton war, wie er ſich gegenüber von den Rotherwoods entſchuldigt hatte, allen großen Geſellſchaften, wo viele Fremde zugegen waren, abgeneigt, und auch dieſes Mal hätte er wohl dieſelbe Entſchuldigung hervorgebracht, hätte er nicht gewünſcht, ſeine bezaubernde Ellen ſolle eine ihrem Alter zuſagende Unterhaltung genießen, nicht beſtändig mit der Abge⸗ ſchiedenheit ihres langweiligen Hauſes geplagt ſein. Was die natürlichen Neigungen der Miſtreß Ha⸗ milton betraf, ſo erſchien ihr das angenehme häusliche Leben des Schloſſes mehr anziehender, als in allen Zerſtreuungen des Lebens in hohen Zirkeln. Aber ſie war noch nicht in einer natürlichen Gemüthverfaſſung. Sie war verdrießlich, unruhig, bekümmert. Ihr Geiſt war matt von immer währenden Sorgen und Gedanken aller Art. Sie fing an, zu glauben, irgend ein beſonderes Geſchick habe die Hamlyns an ihre Ferſe geheftet, um e zu kraͤnken, und zu quälen. Von ihnen rührte ihrer Anſicht nach jeder Kummer auf dem Pfade ihres Lebens her, von ihr rührte die ganze Erniedrigung her, welche ſie zu erdulden gehabt hatte. Richard Hamlyn hatte ihren guten Ruf gekränkt, hatte die grauen Haare ihrer Mutter mit Kummer in das Grab gebracht, hatte in die ſchwache Conſtitution ihres Gemahls den Keim tödt⸗ licher Krankheit gelegt. Kaum hatte fie ihr Haupt vor der tiefen Berzweiflung wieder erhoben, welche durch Die Bankiersfrau. II. 2