Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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Kinder, und die abſcheulichen Hamlyns werden ſein Vermögen erben?“.

„Es iſt die Wittwe ſeines Sohnes, welche die Hamlyns an Walther zu verheiraten wünſchen.“

„Das wäre eine ſehr paſſende Heirat,“ entgegnete Lueinda.„Aber ſehr paſſende Heiraten kommen ſelten zu Stande. Ich denke eben, Dartford wird den Reizen dieſer friſchangekommenen Schönheit folgen, weil die Tochter des Bankiers wirklich nicht mehr auf Dean⸗ Park, ſondern in Cavendiſh⸗Square iſt.“

„Mutter! Du ſollteſt in der That das große Opfer bringen, und einen Beſuch auf Burlington machen,“ entgegnete Lucinda nach einer langen Pauſe, in welcher ſie die Sache überlegt hatte.„Es iſt eine Sache von Wichtigkeit; wir müſſen ſehen, was dieſe Miſtreß Ha⸗ milton für ein Weſen iſt, und ausfindig machen, was etwa an ihr iſt. Du wirſt es kaum glauben, aber Bar⸗ low von Alderham gab mir kaltblütig einen Wink, ſie würde für Alberich eine Hauptpartie ſein. Denn auf dieſen machte ſie einen ungeheuren Eindruck, als er ſie neulich bei der Jagd auf Brarham⸗Heath ſah.“

„Herr Barlow hätte beſſer daran gethan, wäre er in ſeinen Bemerkungen vorſichtiger geweſen,“ ſagte die wohlgenährte, breitſchulterige Lady Vernon ernſt, und ſtand dabei von ihrem, einem Chaiſenſitz gleichenden Armſtuhl auf.„Lord Vernons Sohn ſoll ſich mit der Schwiegertochter eines Menſchen verbinden, welcher den Vorſchlag machte, man ſolle den armen Oanſawney hängen! Eine obſcure Miſtreß Robert Hamilton ſoll eine Gräfin von Brarham werden? Unter uns geſagt, meine theure Inda! es iſt alle Ausſicht auf einen Mini⸗ ſterwechſel vorhanden, und dann, das weißt Du, iſt der Grafentitel Deines Vaters geſichert.“.

„Um ſo beſſer, Mama. Es iſt beinahe hart, wenn man bloß Miß Vernon heißen und in dieſer Hin⸗ ſicht auf gleicher Stufe mit einer Miß Hamlyn oder

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