Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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Melton hatte ihn in den Stand geſetzt, die Ohren Lu⸗ cinda's durch tauſend, ihr noch unbekannter Anekdoten faſhionablen Geſchwätzes zu entzücken. Und das Alles ſollte er miſſen, weil er mit einer widerwärtigen Fami⸗ lien⸗Tiſchgeſellſchaft auf Schloß Burlington zuſammen kommen ſollte.

Auf der andern Seite wurde die Entſchuldigung der jungen Männer mit eben ſo viel Verſtimmung aufge⸗ nommen, als die war, in welcher Walther ſie gegeben hatte.—

„War jemals Etwas ſo verdrießlich?“ rief Lady Vernon aus und ſtieß dabei das abgemeſſene Schreiben

„Lord Dartfords in das Arbeitskörbchen ihrer Tochter. „Da ſchreiben ſie's wörtlich, ſte ſind zu den Leuten nach Burlington eingeladen! Und wie lange mußte ich erſt doch Deinen Vater bitten, bis er mir erlaubte, den jun⸗ gen Hamlyn hierher einzuladen!“

„Wir müſſen Lord Dartford nehmen, wie wir ihn bekommen können,“ entgegnete Lucinda kalt.„Bei ihm heißt es: Wenn Du mich liebſt, ſo liebe auch meinen Bankier oder vielmehr den Sohn meines Bankiers.“

„Aber Du ſiehſt ja doch, wir bekommen ihn doch nicht, wenn wir auch des Bankiers Sohn in unſerem Hauſe dulden! Wie mir ſcheint, werden wir auch noch Oberſt Hamilton in den Kauf nehmen, und auch ihn lieben müſſen.“

„Das iſt unmöglich, die Middlebury's ſind ja fort! Man konnte den alten Wilden noch aushalten, ſo lange er unter den Middlebury's ſteckte, Es kann gar keine Frage ſtattfinden, ob wir ihn hierher einladen wollen, oder nicht. Papa würde genöthigt ſein, zu mediziniſchen Mitteln zu greifen, wie er thut, wenn er die flüchtige Gicht hat. Ach!“.

„Barlow von Alderham erzählte mir neulich, ſeine Schwiegertochter, welche wirklich bei ihm iſt, ſei eines der ſchönſten Weiber in England,“ bemerkte Lady Vernon.

„Eine Schwiegertochter? ich dachte, er habe keine