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Miß Barlow ſtehen ſoll. Aber wie machen wir es mit dem Beſuche auf dem Schloſſe Burlington?“
„Du weißt, ich kann Dir Nichts abſchlagen. Wenn Dein Vater ſeine Einwilligung gibt, ſo können wir morgen hinüber fahren. Um die Wahrheit zu ſagen, Alberich war in dieſer Sache bereits bei mir. Alberich gibt ſich bloß, ſo lange die Jagden dauern, mit Liebe⸗ leien ab, und wünſcht, ſo viel ich vermuthe, nichts An⸗ deres, als Etwas von dieſer orientaliſchen Schönheit zu ſehen, ehe er in die Stadt geht. Als ob er ſie wohl heiraten möchte! Er will natürlich Nichts, als eine Be⸗ kanntſchaft mit ihr anſpinnen.“ 4
Zur Verwunderung Lady Vernons erhielt ſie von ihrem Gemahle nicht allein die Erlaubniß, auf Sizic Burlington fahren zu dürfen; ſondern es wurde ihr au geſtattet, wenn ſie dahin gekommen ſeie, ohne die Schön⸗ heit zu Hauſe zu treffen, ſo dürfe ſie Ellen und Oberſt Hamilton zur Tafel einladen, um auf dieſe Weiſe einen guten Vorwand zu haben, unter welchem man bei dieſer Gelegenheit die jungen Fuchsjäger von Dean⸗Park nach Hyde einladen könne.
„Das iſt in der That über allen Glauben!“ rief die Lady aus, als ſie von Miſtreß Hamilton ein Schrei⸗ ben erhielt, von welchem ſie, da es offen war, keinen Augenblick zweifelte, daß in ihm die Annahme der Ein⸗ ladung enthalten ſei. Dieſe Leute ſind eingeladen, Lu⸗ cinda, in der That! eingeladen, und ich bin gewiß, Du
erratheſt es nicht, zu wem, und wenn Du einen Monat lang darüber nachdenkſt.“
„Natürlich zu den Barlows oder Gratwycks. Sonſt wüßte ich wohl Niemand in der Nachbarſchaft. Denn ich denke, die Huſts laden Niemand ein, um ihnen und ihren hungerigen Heuſchrecken, ihren Kindern, im Ver⸗ zehren ihres Hammelbratens und ihrer Rüben zu helfen. Als wir geſtern von unſerer Luſtpartie nach Hauſe fuh⸗ ren, und am Hauſe unſeres Förſters vorbeikamen, gab


