Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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krank? In dieſem Falle wird ihr Sohn kaum Gelegenheit haben, mit Walther auf Melton zuſammenzukommen?“

„Ich denke wohl nicht. Ich war in Sorgen darüber, daß Walther Dean ſo geſchwinde verließ und zwar, um einen Ort zu beſuchen, der ſeine Ausgaben noch ver⸗ mehren konnte.“

„Mein Sohn handelte vollſtändig nach meinem Sinne,“ ſagte der Bankier kalt.„Lady Rotherwood ſprach mit mir über die ausſchweifende Lebensweiſe, welcher ſich ihr Neveu zu ergeben anfängt, und welche ſie ſehr ungerne ſieht. Wie es ſcheint, iſt es der Wunſch der Familie, der Marguis ſolle jung heiraten. Er iſt ein einziger Sohn.“.

„Und Du meinſt vielleicht, die Tante, welche brummt, wenn er nur ein Paar Wochen in Melton jagt, werde ihm zur Vermählung mit einem Mädchen verhelfen, welche bloß ein Paar tauſend Pfund Vermögen beſitzt?“

„Nicht das Koſtſpielige an den Vergnügungen Lord Dartfords iſt es, was ſeiner Familie Sorgen macht. Was Lydia betrifft, ſo war Lady Notherwood edeldenkend genug, um mir offen zu erklären, es würde ihr Vergnügen machen, wenn ſich ihr Neveu mit einem ſo gefühlvollen, klugen Mädchen, wie meine Tochter iſt, in Connexion ſetzen würde. Ich ſage Dir dieß, weil Du es paſſend gefunden haſt, auf die Sache anzuſpielen. Weil ich ubrigens keinen Grund zu der Vermuthung habe, daß es der Marquis ernſtlich meint, ſo werde ich gar nicht mehr an die Sache denken. Ich weiß gewiß, Lydia hat noch niemals an ſo Etwas gedacht.“

„Um ſo beſſer!“ war Hamlyns verdrießliche Antwort. Er ſchickte ſich nun an, das Zimmer zu verlaſſen und in das armſelige Chaischen zu ſteigen, welches beinahe das erſte Mal, ſo lange es fuhr, wegen der ungewöhnlichen Redſeligkeit Sophiens hatte warten müſſen. Er fuhr fort:„Ich wünſche nicht, daß ſolche thörichte Gedanken Lydia den Kopf verdrehen. Wäre die Heirat möglich, und dieſes iſt nicht der Fall, ſo würde es mir im jetzigen