Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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Rath fragen, denn Du kennſt den ſchnellſten Weg, um meinen Untergang ganz ſicher herbeizuführen. Bis dahin will ich Dir nicht die Mühe machen, Dich mehr um meine Angelegenheiten zu bekümmern, als ich Dir bis jetzt Gelegenheit dazu gegeben habe. Ich beſtrebe mich, Dein Leben ſo angenehm zu machen, als Reichthum es zu machen im Stande iſt. Ich habe niemals geſucht, Dir Theilnahme an meinen Sorgen aufzubürden.“

„Ich weiß es,“ entgegnete Miſtreß Hamlyn tief bewegt,„und eben das machte, daß ich mich gewiſſer⸗ maßen ſelbſt als die Veranlaſſung der Lage anklage, in welcher Du Dich befindeſt. Was übrigens Deinen Wunſch betrifft, Deiner Familie eine ehrenvolle Stellung in der Graſſchaft zu verſchaffen, ſo—“

„Nehme Dich zuſammen; Du haſt keinen Theil an der Verantwortlichkeit,“ war die bittere Antwort des Bankier.„Du biſt in Anſpielungen, welche nicht einmal in der ſtillſten Stunde der Nacht mit Sicherheit gelispelt werden können, ſo unbändig, daß ich glaube, Du führteſt als Grund dafür, daß ich neulich die bereits angenommene Einladung von Lord und Lady Rotherwood wieder aus⸗ ſchlug, das an. Daß ich genöthigt war, nach London zu eilen, um die böſen Folgen des neuerdings Statt gehabten Bankerotts zu Liverpool abzuwenden.“

„Du wirſt wohl keinen Grund auffinden können, um mir mit Recht vorzuwerfen, daß ich durch Unbeſonnen⸗ heit Deinen Intereſſen zu nahe getreten ſei,“ entgegnete Frau Hamlyn mit brechendem Herzen und brechender Stimme.„Seit zwanzig Jahren bewachte ich mit müh⸗ ſamer Vorſicht meine Worte und Handlungen. Ich ent⸗ ſchuldigte Dich bei den Rotherwoods in allgemeinen Aus⸗ drücken, es habe unvorausgeſehene Geſchäfte auf der City gegeben. Uebrigens war die Gräfin durch die Krankheit ihrer Schweſter zu ſehr in Anſpruch genommen, um auf die Angelegenheiten irgend einer andern Perſon viel Rückſicht zu nehmen.“.

„So iſt alſo die Markgräfin von Dartford gefährlich