Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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Tage iſt vorüber und, ſo viel ich ſehe, gibt mir das

Beſte, was ſie mir gebracht haben, wenig Hoffnung, als ob die, welche mir noch übrig ſind, mir viel Genuß und Freude bringen werden. Aber unſere Kinder erheiſchen unſere äußerſten Anſtrengungen. Dieſe haben einen langen Wie vor ſich. Die ſchönen Ausſichten Walthers— die— ie—“

Er konnte nicht weiter ſprechen. Als er den Namen ſeines Sohnes ausſprach, war er auf dem Punkte, ſich eine Schwäche zu Schulden kommen zu laſſen, welche bei einem Bankier, wie Hamlyn, ganz ungewöhnlich geweſen wäre. Das Herz ſeines Weibes ſchlug mächtig in ihrem Innern, als ſie ſich aufgefordert fühlte, an das zu denken, was Hoffnung übrig ließ, als ob der trockene Felſen noch geſchlagen werden könne, um Waſſer des Lebens von ſich zu geben.

Voll Bewegung faltete ſie die Hände und rief aus: „Unter ſolchen Ausſichten beim künftigen Glück, bei der künftigen Wohlfahrt Deines Sohnes, fſlehe ich Dich an, verwickle Dich nicht weiter mehr in Schwierigkeiten, welche kein Menſch zu entwirren im Stande iſt! Wenn die Firma in Noth iſt, wie Du mir zu Dean geſtandeſt, ſo wollen wir uns einſchränken, wir wollen alle unnützen Ausgaben vermeiden. Wir können unſere gegenwärtigen Auslagen auf den fünften Theil reduciren. Haben wir es denn unumgänglich nöthig, eine glänzende, prächtige Saiſon zu eröffnen? Sollten wir dieſes Haus nicht irgend einem Miethmann, wenn er günſtige Bedingungen eingeht, überlaſſen und uns nach Dean⸗Park begeben? Du haſt auf dem Bankierhauſe Zimmer, welche—⸗

„Ich danke Dir,“ entgegnete Hamlyn mit einem bittern Lächeln.„Wenn Du die Namen Bernhard und Richard Hamlyn in die Zeitungen rücken laſſen willſt, ſo wirſt Du ſehen, daß ſie ſo gut laufen, als eine Banknote. Ich danke Dir! Wenn es mich einmal gelüſtet, meinen Kunden bange Sorge zu machen und mich öffentlich dem Mißtrauen der City auszuſetzen, ſo will ich Dich um

Die Bankiersfrau. I. 2 21