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bei der nächſten Aſſemblee, der großen Geſellſchaft vor⸗ zuſtellen.“
„Bei all' dem haben wir immer nicht nöthig, ſo große Ausgaben zu machen, wie Du verlangſt. Das Aeußerſte, was ſie bedarf, ſind zwanzig Guineen für ein Staatskleid. Sie hat ja feine Perlen, welche ihr Oberſt Hamilton geſchenkt hat und es thut mir leid, Dir ſagen zu müſſen: ich habe gelegenheitlich entdeckt, daß er ein Paar herrliche Diamant⸗Ohrringe bei Rundell für ſie beſtellt hat.“
„Ich werde ihr nicht erlauben, ſie anzunehmen,“ erwiederte der Bankier finſter. Würden wir eine Perſon, wie unſere Tochter ſo herausputzen, ſo käme es heraus, daß dieſes von Seiten der Familie eines Bankiers ein ganz verdammter Uebermuth ſei und, wenn die Leute erführen, daß dieſer Schmuck von Oberſt Hamilton her⸗ rühre, ſo könnten ſie meinen, er habe Abſichten mit ihr, deren Verwirklichung, da ſie meinem Sohne nachtheilig ſind, ich niemals wünſche noch erwarte. Und derjenige, welcher Lydia heiraten will, muß ſich mit ihren fünftauſend Pfunden begnügen.“
Frau Hamlyn erwiederte:„Bei ſolchen Ausſichten iſt es ſicherlich unnöthig, deßwegen, weil ſie jetzt der Geſellſchaft vorgeſtellt werden ſoll, thörichte Ausgaben zu machen.“
„Keine Auslage iſt thöricht, welche meinen weitern Plänen dienlich und förderlich iſt,“ erwiederte der Bankier höhniſch.„Meinſt Du wohl, ich wolle durch das Opfer dieſer vierhundert Pfunde Lydia zu einer eitlen Dame machen? Will ich nicht vielmehr meinen Kredit vor der Welt feſter gründen?“
„In dieſem Falle bin ich weniger als je, geneigt, in meinem armen Mädchen einen Hang zur Verſchwendung zu wecken, welcher mit Deinen Abſichten in Betreff ihrer im Widerſpruch ſteht und welcher, wie Du mir zu ver⸗ ſtehen gabeſt, mit dem Stande unſerer Finanzen unver⸗
träglich iſt,“ entgegnete Frau Hamlyn. Als Mutter


