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Am Morgen des nächſten Tages, nachdem Frau Hamlyn, in die Stadt zurückgekehrt war, und ihr Ge⸗ mahl gerade auf die Börſe gehen wollte, gab er ihr zu ihrer höchſten Verwunderung Banknoten im Werthe von vierhundert Pfund Sterling in die Hand.
Er ſagte:„ich finde es nothwendig, daß meine Tochter bei ihrem erſten Eintritt in die Geſellſchaft alle die Pracht entfaltet, welche einer Miß Hamlyn von Dean⸗Park zuſteht, Sie ſoll Alles haben, was ſchön und hübſch iſt; die Hälfte des Geldes, das ich in Deine Hände lege, ſoll jedoch zu dem geſchlagen werden, das ich für Deine eigenen Bedürfniſſe auszuſetzen pflege.“
„Ich verſichere Dich, weder ich, noch Lydia ver⸗ langen Etwas der Art,“ rief Frau Hamlyn aus, und bemühte ſich, ihm die Banknoten wieder zurückzugeben. „Ich glaube nicht, daß ich in den Fall kommen werde, außergewöhnliche Ausgaben zu machen.“
„Es iſt mein Wunſch Du ſollſt es thun, ich will, daß keine Ausgabe geſpart wird bei—“
„Schon gut! ſchon gut!“ unterbrach ihn Frau Hamlyn; außer Stands, ihr Erſtaunen zu unterdrücken, „Du gabſt mir in Bezug auf Dein Ünglück mit Harry eines Tages zu Dean die Auskunft, unſer Haus könne für dieſen Augenblick keinen ungewöhnlichen Angriſſ auf ſeine Hülfsquellen aushalten.
„Biſt Du wahnſinnig?“ rief ihr Gemahl aus, faßte ſte plötzlich am Arme, und zog ſie von der Thüre des Geſchäftszimmers, an welcher ſie ſtunden, zu einem ziem⸗ lich entfernten Fenſter.„Die Bedienten räumen ſo eben im Speiſezimmer auf. Wenn Ramſay Dich hörte.“
„Ich dachte, ich ſpreche leiſe.“
„Du ſprachſt wie eine Närrin, wie alle Weiber thun, wenn ſie von Geſchäftsſachen reden wollen,“ rief Hamlyn in furchtbarer Entrüſtung aus.„Ein für alle Mal, nimm dieſe Banknoten und verwende ſie meinen Befehlen ge⸗ mäß. Es iſt mein Wunſch, Du triffſt Anſtalt, um Lydia


