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träglichen, ihr von ihrem Gemahle nach Schloß Rother⸗ wood zugeſandten ſchriftlichen Verhaltungsbefehle ſie verfehlt hatten, weil ſie gerade auf dem Wege nach London begriffen war.
Nun kamen alſo die beiden, und überließen es der klugen Miſtreß Hamilton, ſich gänzlich und förmlich bei ihrem gütigen, liebreichen Schwiegervater in Gunſt zu ſetzen. Der Familie Hamlyn blieb alſo Nichts übrig, als zum böſen Spiele gute Miene zu machen. Die Londoner Saiſon hatte bereits begonnen, und zwar für die Parlamentsmitglieder mittleren Ranges, deren Vergnügungen mehr in ihren Gaſtereien am Donnerſtag und Samſtag beſtehen, als in Bällen und Luſtparthien. Die Einladungskarten der Miniſter waren ausgeſandt, Morgenbeſuche und Aſſembleen angekündigt, die Eröff⸗ nung der Oper war nahe. Herr Hamlyn fühlte, daß er fuͤr das längere Verweilen ſeiner Familie auf Dean⸗ Park keinen paſſenden Grund hatte, den er ſeinen ſtandes⸗ gemäßen Lieblingen, unter ſeiner Londoner Geſellſchaft angeben konnte.
Wenn ein Londoner Bankier in der Stadt ein ſchönes Geſchäft hat, ſo glaubt man, er ſeie verpflichtet, unmittelbar nach dem Zuſammentreten des Parlamentes ſeine ganze Famlie um ſich zu verſammeln.„Es würde ſich nicht gut ausnehmen,“ würde er mit ſeinen gewöhn⸗ lichen Einladungen zum Eſſen ausſetzen.„Es würde ſich nicht gut ausnehmen,“ käme ſeine Frau während der Zeit, daß ſeine Tochter zum erſtenmal der Geſell⸗ ſchaft vorgeſtellt wird, nicht in die Oper.„Es würde ſich nicht gut ausnehmen,“ wäre ſein Kirchenſtuhl in Marylebone zu einer Zeit leer, wenn der blühende Chriſt⸗ tagsbaum, der zu ſeiner Zeit die Kirche Oringtons ziert, vertrocknet und verdorrt iſt, und ein Bankier iſt ver⸗ bunden, Alles auf das ſtrengſte zu meiden,„was ſich nicht gut ausnehmen würde.“ Alles um ihn her, ſowohl im öffentlichen, als im Privatleben muß ſo gleichförmig ſein, als die Rechnungen in ſeinen Büchern.


