Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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Male an dieſem Tage in die Augen des armen Oberſt Thränen traten.

„Hätte er mir doch wenigſtens ein Kind hinter⸗ laſſen!“ murmelte der alte Mann vor ſich hin, und wandte ſich gegen das Fenſter, um ſeine Rührung zu verbergen;„hätte er mir doch ein Kind hinterlaſſen! O der arme Bob! das iſt alles das Werk des Bankiers Hamlyn. Ich weiß wohl, er meinte es nicht böſe, aber es iſt Alles Hamlyns Werk. Gut! Gottes Wille ge⸗ ſchehe! Es iſt doch noch Etwas werth, wenn man ſeiner Wittwe die Hand drücken kann.“

Vierzehntes Kapitel.

„Die beſte Frau und Tochter iſt eben eine Qual, Und hätſchelt man ſie auch des Tages tauſendmal.⸗

Vane.

Unausſprechlich war der Aerger Richard Hamlyns, als er einige Tage nach dem Zuſammentreten des Par⸗ lamentes von einer ſſäten auswärts gegebenen Gaſterei nach Hauſe zurückkehrte, und fand, daß ſeine Frau und ſeine Tochter im Geſellſchaftszimmer auf ihn warteten. Es ging ihm wie Lord Vernon; er fühlte, daß man ſeinen Befehlen einen zu pünktlichen Gehorſam leiſte. Er hatte nämlich, nachdem der Oberſt ſeinen überraſchenden Beſuch bei ihm in London abgeſtattet hatte, ihnen ge⸗ ſchrieben, ſie ſollen von Rotherwood nicht wieder nach Dean⸗Park, ſondern ſogleich nach Cavendiſh⸗Square gehen. Deßhalb hatte ſich ſeine Familie beeilt, nach London zu kommen, um hier das nächſte Vierteljahr zu⸗ zubringen. Die haſtige Frage der Frau Hamlyn nach Oberſt Hamilton und nach der zu erwartenden Ankunft ſeiner Schwiegertochter bewies hinreichend, daß die nach⸗