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genommen. Auf's Neue patſchte er Pinſchern auf ſeinen
rauen Kopf, und Herr und Hund ſahen voll Wonne in das Feuer, wie wenn beide an Ghazerapore und daran dächten, wie freundlich die arme Marie geweſen wäre, hätte ſie ihre Schwiegertochter unter ihr Dach aufnehmen können. Auf einmal wurde die Thüre des Zimmers auf das artigſte geöffnet, und eine ſchlanke Geſtalt in einem weißen Kleide ſchwebte herein. Sie trat gegen den Oberſt vor, aber weder mit dem Ungeſtüm einer Heldin, wenn ſie ſich rüſtete, ſich in die Arme eines Mannes zu werfen, noch mit den Bedenklichkeiten einer Perſon, welche un⸗ gewiß iſt, wie man ſie aufnimmt. Sie näherte ſich übrigens mit ausgebreiteten Armen, im Bewußtſein, daß ſie von Rechtswegen hier ſei, und daß das Haus ihnen gemeinſam angehöre, in welchem ſie ihn als den nach ihr kommenden Gaſt bewillkomme.
„Ich konnte unmöglich bis morgen warten,“ ſagte ſte, nachdem ſie ſich an die Bruſt des alten Mannes geworfen hatte, mit einer Wärme, welche ihre ſchönen Augen mit Thränen füllte, die übrigens nicht auf ihre Wangen ſchoßen, denn Ellen war eine Perſon, welche ſich zu ſehr daran gewöhnt hatte, die Gefühle ihres Herzens im Zaume zu halten, als ſie eine Fluth von Thränen hätte vergießen ſollen, wenn ſich gleich ihr Herz dazu bewogen fühlte. Sie fuhr fort:„Ich war ſehr mißverſtimmt darüber, daß ich Sie dieſen Morgen nicht antraf, während ich doch thörichter Weiſe bei Nacht ge⸗ reist war, um Sie zu überraſchen. Aus dieſem Grunde ging ich früher, als gewöhnlich, zu Bette, um meine üble Laune auszuſchlafen. Wie Sie ſehen, habe ich blos Zeit gehabt, meine Nachthaube aufzuſetzen. Ich weiß, Sie verzeihen mir, daß ich mir keine Mühe mit Ankleiden
gegeben habe.“ Alſo ſagte ſie in gebrochenen Worten,
welche unmittelbar vom Herzen kamen und deßhalb um ſo lieblicher lauteten.
Nachdem ſie ausgeweint hatte und ihre Augen wieder helle geworden waren, nahm ſich der alte Mann Zeit,
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