Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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hatte, früh in's Bett zu gehen und früh aufzuſtehen, nach den gewöhnlichen Ausrufungen:„welch' ein Wunder! welch' ein Wunder!“ Von Seiten der Goody Johnſton gelang es endlich dem Oberſt, zu ſeinem eigenen Hauſe den Zutritt zu erhalten. Goody Johnſton beeilte ſich, ihren Herrn davon zu benachrichtigen, daß Miſtreß Robert den vergangenen Morgen angekommen, aber, von der Auenänn der Reiſe ermüdet, bereits zu Bette gegan⸗ gen ſei.

„Das ſoll der Teufel holen! ich hätte Etwas dafür gegeben, hätte ich ſie noch zu Geſichte bekommen, ehe ich zu Bette ging!“ rief der alte Mann aus.„Aber die Sache hat nicht viel zu bedeuten, die arme Seele iſt jedenfalls ſicher und wohlbehalten unter meinem Dache. Beſſer ſpät, als niemals. Ich muß bis morgen warten. Ich will hoffen, Sie haben ſie fühlen laſſen, daß ſie vollkommen, wie zu Hauſe, ſein ſoll,“ rief er aus und wandte ſich dabei plötzlich an ſeine Haushälterin.

„Ich begreife nicht, warum Sie von mir glauben, Herr Oberſt, daß ich gegen die werthe Wittwe Roberts nicht die ſchuldige Achtung gezeigt haben ſoll,“ erwiederte mit einigem Unwillen Goody Johnſton. Sie trottelte aus dem Zimmer, um Befehl zu geben, daß für den verſpäteten Reiſenden Thee gemacht und ein Eſſen zu⸗ bereitet werde. Ihr Herr ſah, daß ſie ſich in ihre ſchönſten ſeidenen Kleider geworfen und ihre ſchönſten Spitzen an⸗ gelegt hatte, um ihrem Gaſte Ehre zu erweiſen. Die alte Frau fuͤhlte vielleicht, daß es ihre Schuldigkeit ſei, ſich gegen die Fremde ſo zärtlich und mütterlich zu be⸗ nehmen, als ihre Herrin, die leider bereits im Grabe ruhende Mutter Roberts ſich gegen Ellen benommen haben würde.

„Vielleicht iſt es für das arme Weſen gut, wenn ſie im Bette iſt und ſchläft,“ phantaſirte Oberſt Hamilton, als er ſich zum Thee niederſetzte. Denn trotz dieſer ſeiner ihn tröſtenden Ausrufung hatte ſeine Verſtimmung ihm allen Appetit für kaltes Geflügel und Rebhühnerpaſteten

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