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„Jetzt will ich ſie glücklich machen! jetzt, beim heiligen Georg! ſoll ſie glücklich werden!“ war das Reſultat ſeiner Gedanken. So lange als Frau Hamlyn und die theure Lydia auf Dean⸗Park ſind, wird es ihr auf meinem Schloſſe gewiß niemals langweilig werden, und nach der Hand wollen wir die Sachen ſchon gut einleiten. Auf jeden Fall hat ſie ihren freien Lauf, und das iſt unter zehen Weiber für neune Glück genug. Ich hätte meinen kleinen Finger darum gegeben, hätte ich erfahren können, wie Sie mit Harry Hamlyn in ſolch innige Verbindung gekommen iſt, daß ſie an ihn ſchreibt, wie ich in Cambridge an ihrer Handſchrift ſah, aber ich will mich nicht mit Gewalt in ihre Geheimniſſe ein⸗ drängen. Ich werde bald ſehen, ob es ihr Willee iſt, für mich eine aufrichtige, herzliche Tochter, meine theure Ellen zu ſein oder ob in der Tiefe ihres Herzens noch ein gewiſſer Groll ſitzt, welche Miſtreß Robert Hamil⸗ ton noch immer in ihrem Buſen hegt.
Wie es gewöhnlich mit Reiſenden der Fall iſt, welche übermaßig ſchnell reiſen wollen— es gab einen Verzug. Weil dem vorangehenden Poſtzuge ein gewiſſes Unglück begegnet war, wurden ſie drei Stunden bei Wendon hin⸗ gehalten, wo die Ungeduld des alten Oberſt ſeine Spitze erreichte, und als ſie nach Rugby kamen, hatten ſie noch immer zwölf Meilen zurückzulegen, und konnten die Markung von Orington nicht eher erreichen, als bis die Glocke zehn Uhr ſchlug. Man konnte blos noch da und dort in den Häuſern einige Lichter ſehen und, als der Poſtknecht am Pfarrhauſe die Glocke mit Macht anzog, waren die unvorbereiteten Bewohner des Hauſes ſo läſtig und ſchläfrig, daß Doktor Markham, aus Mitleid über die Ungeduld ſeines Geſellſchafters, ausſtieg und wartete, bis ihm ſeine Bedienung öffnete, während der Oberſt mit der hehßten Schnelligkeit der Poſt nach Schloß Burling⸗ ton fuhr.
Nach dem gewöhnlichen Verzug am Schloßthor, ein Verzug, den ein Thorwächter machte, der den Grundſatz


