Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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und zwar, ohne irgendwie in Schaden zu kommen und einen Fußtritt Umweg zu machen.“

Brilliante Equipagen, gedrängt voll Offiziere, oder voll ſtattlicher Damen im vollen Federn⸗ und Diamanten⸗ ſchmucke, zogen jeden Augenblick auf dem Wege zum Hauſe der Lords vorüber. Die Fenſter und Balkone der Häuſer in der Whitehall⸗ und Parlamentsſtraße waren dicht voll wohlgekleideter Zuſchauer, welche die hohe Feſtlichkeit mit anſahen. Die Leibjäger in ihrer herrlichen Uniform waren bemüht, die Straßen rein zu halten. Uebrigens war es ſchwer, die bewegliche Menge, welche gegen Weſt⸗ minſter hindrängte und eifrigſt dafür ſorgte, einen Auf⸗ zug mitanzuſehen, der doch jedes Jahr vorkam, im Zaum zu halten.

Unmittelbar, nachdem die Garden zu Pferd vorüber waren, ſagte der Oberſt:„Hier wollen wir uns aufſtellen; von hier aus werden wir den Zug auf das Beſte mit⸗ anſehen.“ 3

Uebrigens zeigte der gute Herr Paſtor wenig Intereſſe für den bloßen Zug.

Er ſagte:„Nach Allem iſt eine Staatskutſche nichts Anderes, als ein vergoldeter Pfefferkuchen, ein buntſchecki⸗ ges, ſteifes Ding, einzig dazu dienlich, um für das Ge⸗ ſchichtenbuch eines Kindes als Titelkupfer zu dienen. Aber ich geſtehe, ich freue mich, Gelegenheit zu bekommen, daß ich von der Königin einen Blick erhalten kann.“

„Was beim Teufel! Sie wollen doch nicht ſagen, Sie haben Sie noch niemals geſehen?“ rief der Oberſt in froher Ueberraſchung aus.

„Seit ſieben Jahren iſt dieß mein erſter Beſuch in London.“ 3

„Ich für meine Perſon hätte beim heiligen Georg! dreimal dreihundert Meilen gemacht, um die Königin zu ſehen und ich freue mich, Ihnen dieß Vergnügen zu machen,“ entgegnete der Oberſt.„Ich denke, ich war mein ganzes Lebenlang ein der Regierung treu ergebener Mann nund betete herzlich für Leute, welche einen höhern