Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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competente Kritiker mir ſagen, ſie ſeien nach den wirk⸗ lichen Kunſtbauregeln.“

Der Oberſt fragte dann einen ihm bekannten Kellner, welcher auf den Treppen des Hauſes ſtand, in welchem ſich der United⸗Service⸗Clubb zu verſammeln pflegte: „was es denn heute Morgen Neues gäbe?“

Der Mann erwiederte:„ich weiß nichts Neues, als daß heute Parlamentsſitzung iſt.“ Dabei zog er die Hände aus den Taſchen, aus Achtung vor den grauen Haaren und der ſoldatiſchen Haltung des Veteranen. Dieſer ſah nicht darauf, ob er ihn achte oder nicht achte und rief aus:„Ach! mein theurer Doktor! was ſind wir nicht für ein Paar alte Narrenköpfe! wir haben vergeſſen, daß der achtzehnte der Tag iſt, an welchem das Parlament zuſammenkommt!“ Er drang mit dem Paſtor, der ihm nicht widerſtreben mochte, gegen das immer dichter werdende Gedränge von Charing Croß vor. Die Glocken der St. Martinskirche ertönten freudig, eine Fahne wehte von der Kirche, eine Schaar Leibwache kam an und eine Abtheilung Polizeiſoldaten war bereits auf dem Platze, um den Volkshaufen in Ordnung zu erhalten; an der Spitze der Cockspurſtraße ſtanden Aufſeher, welche die Ausweiſe der Fahrenden zu beſichtigen und darüber zu entſcheiden hatten, welche Equipagen der Adeligen nach Whitehall fahren durften, um ihre Leute vor dem Hauſe der Lords ausſteigen zu laſſen, und welche Wagen die Strand⸗ und Waterloo⸗Brücke zu paſſiren und ſich um Weſtminſter herum zu ſchleichen hatten. 3

Der Oberſt rief aus:„wir haben Glück, mein theurer Markham! wir haben ausgezeichnet Glück!“ Mehr als je war er davon überzeugt, daß Alles zum Beſten diene, war es ihm auch mit ſeinem Projekte wegen Henry nicht gut gegangen.„Sie werden eine ſchöne Erzählung zu

geben im Stande ſein, wenn ſie wieder in Ihr Pfarramt

zurückgekommen ſind, Sie werden berichten können, daß wir die Königin, den Hof und die Miniſter ſahen, um Nichts zu ſagen von den großen Herrn und ſchönen Damen

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