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erzählt, ſie ſeien einen ganzen Tag lang in der Themſe⸗ ſtraße geſtanden und haben warten wollen, bis die Menſchen⸗ menge dort vorüber wäre. Mann Gottes! Denken Sie daran, Sie ſind auf keiner Straße von Orington, halten Sie Ihre füͤnf Sinnen zuſammen.“
Er wußte wohl, daß der Paſtor weit weniger einen wahren Begriff vom Stadtleben habe, als er. Dagegen zeigte er ſelbſt in Kurzem die ganze Heiterkeit eines ächten londoner Stadtkindes. Als ſie übrigens auf der Mitte des Waterlooplatzes angelangt waren, war der Oberſt ſelbſt durch das ungewöhnliche Gedränge auf den Straßen etwas verblüfft.
„Hier iſt das, was der londoner Stolz ſein neu Athen zu nennen pflegt,“ ſagte er und wies dabei auf den Carlton⸗Palaſt der dem Herrn Paſtor nicht wenig Bewunderung abnöthigte. Dieſer ſtand ſo betroffen, ſo voll Erſtaunen da, als der Oberſt ſelbſt am vergangenen Tage im großen Viereck des Univerfitätsgebäudes zu Cambridge. Der Oberſt ſagte:„Am Carlton⸗Palaſt iſt Alles Pappendeckel, Alles Stuckkaturarbeit! Alles iſt Täuſchung und Schein! Eine Verbeſſerung an den alten Mauern von Ziegelſtein, wo bald da und dort ein Fenſter hinkam, nannten wir gewöhnlich Straßen! Geben nicht die Clubbs, die Aktien⸗Geſellſchaften, wie ich ſie nenne, eine mächtige Veranlaſſung zur Verſchönerung der Stadt? So viel ich hörte, gaben Sie das Beiſpiel der Verbeſſerung in der Bauart der Häuſer. Blos die öffentlichen Sub⸗ ſeriptionen öffneten den Leuten die Augen darüber, daß man Klammern an den Fenſtern und Säulen vor den Thüren haben könne. Laßt uns hoffen, daß früher oder ſpäter der Carlton⸗Palaſt reich genug ſein wird, um ſich einen Marmorpalaſt zu bauen, wie der iſt, der in Petersburg ſein ſoll, oder wie der von der gewaltigen Stadt Washington, welcher in ſeinem zweiten Stockwerke zu kurz gekommen iſt. Das Verſammlungshaus der Reformer wäre ein prächtiges Gebäude, aber es hat Fenſter, welche ſo klein ſind wie Schweinsaugen, wiewohl


