Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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„Ich kann es dem Manne, der ſolch' ein Schloß beſitzt, in meinem Herzen nicht vergeben, daß er es vor⸗ zieht, anderswo zu wohnen,“ fügte der Oberſt voll Be⸗ geiſterung hinzu.

Die alte Haushälterin glättete ihre Schürze, aber nicht ihre zuſammengezogenen Augbrauen, als ſie den „Hochehrenwerthen Lord Vernon“ blos einen Mann kurz weg nennen hörte. Der Umſtand, daß ihr ungenirter Beſucher ſeinen Namen in das Familienbuch eingeſchrieben hatte, und daß der Name des Oberſt Hamilton wegen Freigebigkeit in gutem Rufe bei der Nachbarſchaft ſtund, ließ ſie zwar beim Gehen der Beſuchenden das Geſchenk eines Nabos erwarten. Sie konnten alſo bei jedem Aus⸗ bruch von Beleidigung oder Kränkung bis zu dieſer Zeit hin geduldig ſein, aber doch brach ihr Zorn beinahe los, als ſie hörte, wie ſich ihr verehrter Geſellſchafter über die Würde und das Intereſſe von Hyde, aber über den weit höhern Vorzug, den Burlington habe, verbreitete.

„Ich würde mich in einem ſolch' alten, wenn auch prächtigen Gefängniß, wie dieſes, zu Tode langweilen,“ war ſein immer wiederkehrender Ausruf. Dieſe Tapezierung hätte mich aus der Haut fahren laſſen. Die Leute müſſen ihre Ahnen zur Zeit Heinrichs VIII. gehabt haben, daß ſie ſolche Tapeten machen ließen. Ja! Burlington iſt dreimal ſo luſtig und fünfmal geſchmackvoller; ich ſage Nichts davon, aber Goody Johnſton wäre hier am Fieber geſtorben. Hamlyn wußte ſehr gut, was mir anſtändig war. Als ein Landedelmann bin ich auf meinem Ritter⸗ gute weit beſſer aufgehoben.“

Ddie Schrelligkeit, mit welcher die alte Horkneß die Thüre von den Prachtzimmern abſchloß, nachdem ſie den, der dieſe unverſchämten Ketzereien geſprochen, hinaus geſchloſſen hatte, zeigte wohl blos die Hälfte ihrer Ver⸗ achtung gegen den anmaßenden Beleidiger. Indem ſie ſich als einen Theil und als ein Mitglied der erlauchten Familie der Vernons betrachtete, war Dean⸗Park ihr

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