Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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Sitz als eben dieſen?“ rief voll aufrichtiger Verwunderung Oberſt Hamilton aus.

„Einen angenehmern, denke ich, als die Nachbarſchaft 3 ſieht.„Vernons Schloß ſteht Alnwick und Gillingham wenig

na

Und Hyde ſteht dem Ritterſchloß Burlington und Dean⸗Park wenig nach,“ fügte der Oberſt hinzu. Es iſt ſo breit als lang.“

Doktor Markham war wohl der Anſicht, es ſei be⸗ trächtlich länger, als breit, aber ein dem Idealen zuge⸗ wandter Paſtor hatte nicht das Recht, ſich über den großen Unterſchied zwiſchen Schlöſſern von Lords und alterthüm⸗ lichen Edelmanns⸗Wohnungen, wie Dean⸗Park, zu ver⸗ breiten.

„Und Sie ſagen, die Beſitzer wohnen hier blos ein Paar Wochen im Jahre, und die ganze übrige Zeit des Jahres hindurch, ſei dieſes herrliche Schloß leer?“ rief

Oberſt Hamilton aus, als die Thüren des Hofes von

einem armſeligen Stallbuben geöffnet wurden, und ſie in die ehrwürdige Halle einfuhren.

„Doktor! Doktor! bei dem vielen Gerede, welches man gegen die Mehrheit in der Kirche hört, wundere ich mich, daß es kein Geſetz gibt gegen die Mehrheit von Paläſten bei Familien. Es kann, denke ich, nach Boneys Codex beides, für und gegen die Vertheilung von Erb⸗ ſchaften unter mehrere Söhne geſagt werden; aber, beim heiligen Georg! wenn ich im Parlamente ſäße, Nichts könnte mich verhindern, daß ich nicht aufſtände und ein für Jedermann verpflichtendes Geſetz in Vorſchlag brächte, daß, wenn ein Vater mehrere Söhne und Familien⸗ Wohnungen hätte, er denſelben ein einfaches Landhaus vermachen müßte, damit ſie darinnen glücklich ſein könnten, und damit das Land des Schadens los wäre, den herum⸗ ſchweifende jüngere Brüder anrichten.“

Doktor Markham ſagte:

„Das Kapital iſt zu weitläufig, um es jetzt abzu⸗

handeln; und namentlich vor der Hausthüre eines Mannes,