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ihm immer die römiſch⸗katholiſchen Baronets vom Ritter⸗ gute Burlington, als Steine des Anſtoßes auf ſeinem Wege als Paſtor erſcheinen laſſen, und obwohl die verſtändige Freigebigkeit Richard Hamlyns die Noth des Kirchſpiels beinahe völlig hob, hatte ſich doch der edle Hamilton bereits als einen paſſenderen Repräſentanten der vorſehen⸗ den Güte Gottes, welche ihren Segen über Gerechte und Ungerechte ſendet, dargeſtellt, indem er weder gegenüber von dem Armen die Strenge eines Richters, noch gegen⸗ über von ihrem Geiſtlichen den Stolz eines reichen Mannes annahm.
Nichard Hamlyn war einer von den Männern, welche dem Hungrigen und Nackenden ihre Gabe mit ſo vielen Umſtänden zumeſſen, als ob dieſer durch irgend ein Ver⸗ brechen in den Fall gekommen wäre, ſein Mitleid anzu⸗ flehen; und Doktor Markham konnte es ſich nicht verhehlen, daß er, nach einer Bekanntſchaft von drei Monaten, mit Oberſt Hamilton auf einem freundſchaftlicheren Fuße ſtand, als mit dem mehr korrektſprechenden Nachbar von Dean⸗ Park, welcher ihm einmal wie das andremal zu verſtehen gab, daß der Herr Pfarrer und ſeine Frau deßwegen dann und wann auf das Schloß Dean⸗Park zum Eſſen einge⸗ laden werden, damit ſie die Ehrfurcht vor der Kirche in den Augen der niederern Klaſſen aufrecht halten, oder mit andern Worten, damit ſie ſeinen Dienern und Tag⸗ löhnern Reſpekt vor der Kirche einflößen und dieſelben abſchrecken ſollten, Reicheren ihr Eigenthum zu plündern und zu ſtehlen, und damit ſie dieſelben von tiefer Achtung
für höher geſtellte Leute beſeelen möchten. Deßhalb war
es für das Herz des Herrn Unterpfarrers ein wirklicher Troſt, daß er ſich von Oberſt Hamilton als ein privile⸗ girter Erklärer der bibliſchen Wahrheiten geachtet, und k
ſell⸗
ſeiner Tafel mehr als Nachbar und ehrenhafter Ge
ſchafter, denn als Geſchäftsmann eingeladen ſah. Uebrigens konnte Doktor Markham die untergeordnete Wichtigkeit der Frau Hamlyn in der Familie zu gut, um


