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ihr einen Theil des übermüthigen Geldſtolzes von Dean⸗ Park beizumeſſen.
„Madam! Es muß ſchon viele Jahre her ſein,“
ſagte er, indem er ſich voll Achtung an ſie wandte, als
ſie durch die offenen Thüren des zum Treiben der Pflanzen eingerichteten Salones die Blumenbeete überſchauten,„daß Sie die Freude hatten, ihre eigenen Roſen blühen zu ſehen? Das iſt der erſte Sommer, ſo viel ich mich er⸗ innere, den Sie in Warwickſhire zugebracht haben. Ich mache gegen meine Frau oft die Bemerkung, daß, während die Eigenthümer der drei ſchönſten Güter in der Nachbar⸗ ſchaft, in der ſteifen Hauptſtadt eingeſchloſſen bleiben, ſie und ich, ein armer Paſtor und ſeine Frau, den Genuß ihrer Schönheiten allein haben.“
„So zürnen Sie mir alſo nicht, daß ich noch zu guter Letzt gekommen bin, um dieſen mit Ihnen zu theilen?“ fragte Frau Hamlyn mit einem Lächeln.„Es hat mich in meiner Abgeſchloſſenheit immer getröſtet, daß ich wußte, die Blumen und Gebüſche zu Dean⸗Park machen wenigſtens Leuten Freude, welche während meiner Abweſenheit meine Stelle ſo trefflich, und zwar in Erfüllung von Verpflich⸗ tungen, vertreten, für die es in der That faſt ſchwer hielte, einen Stellvertreter zu finden.“ 1
Frau Markham, eine ſchwächliche kleine Frau, welcher die Artigkeiten von Burlington und Dean⸗Park, ihre in Dörfern häufige Schüchternheit nicht benehmen konnten, ſtammelte einige kaum hörbare Worte über das Vergnügen, das ſie habe, die wohlthätigen Gaben der Frau Hamlyn austheilen zu dürfen.“
„Aber beim Teufel! welche drei Landſitze in der Grafſchaft halten Sie für die drei ſchönſten? mein theurer Doktor!“ unterbrach ihn plötzlich Oberſt Hamilton.
„Ich glaube Sie haben Hyde noch niemals geſehen, welches, mit Ihrer und Frau Hamlys Erlaubniß, der ſchönſte Platz zwanzig Meilen in der Runde iſt,“ erwiederte der Herr Pfarrer.
Die Bankiersfrau. I.. 4


