willfommte und unter ihnen auch den Herrn Unterpfarrer von Orington mit ſeiner Frau antraf.„Das iſt etwas ganz Anderes, als Eure prunkenden londoner Schmau⸗ ſereien, wo ſich die Leute um Nichts kümmern, als wie ſie ſagen können: die oder jene geben beſſeres Wildpret oder mehr Schildkröten, als ihre Nachbarn, jene können ein ſchöneres Silberſervice aufweiſen! Das iſt das Eng⸗ land, das ich mir in Indien als grün, friſch und geſell⸗ ſchaftlich zu träumen gewohnt war!⸗
„Hier iſt in der That, Sir! für Augen, welche durch den dürren Sand und das magere Grün des Oſtens, ſeit lange ermüdet ſind, eine herrliche Erfriſchung,“ bemerkte Dokor Markham, voll Erſtaunen über ſolch' warmen Enthuſiasmus, von Seiten eines alten fünfundſechzigjähri⸗ gen Edelmannes, der doch daneben ein Buſenfreund ſeines grämlichen Beſchützers, des Bankiers Hamlyn war.
„Ja! und eine noch größere Erfriſchung, wenn man Tag für Tag auf Hyde⸗Park zur Motion ſpazieren ge⸗ gangen iſt und Kies getreten hat— auf Hyde⸗Park, ſage ich, wo es ſo viele aufgeputzte ſchlechte Weibsleute gibt,“ entgegnete der Oberſt.
„Drehen Sie ſich herum, Herr Doktor! und ſchauen Sie auf die Thiere, welche unter den Buchen dort bei einander ſind, und ſehen Sie die Stralen des Sonnen⸗ ſcheines durch die überhängenden Aeſte auf das dichte Gras fallen. Lydia, mein Kind! ich möchte nicht, daß Du über die Begeiſterung Deines alten Freundes lacheſt. Ich darf wohl ſagen, Du wirſt mich bald Peter Paſtoral nennen. Es kann ſein, Du hörteſt die Burlingtons das Gut niemals laut preiſen, denn bei ihnen wäre es Affek⸗ tation geweſen. Aber meine Begeiſterung iſt ein einfacher Ausdruck des Dankes gegen Gott, weil er dem alten, nutzloſen Rumpf nach halsbrecheriſchen Stürmen zuletzt an einem erfreulichen Schutzorte ſichern Ankergrund ver⸗ liehen hat.“
Um dem ausdrücklichen Wunſche der beiden Töchter
Hamlyns nachzukommen, ließ der Oberſt in einem ſchönen,


