Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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auf die Welt kamen, bleiben ſelten Freunde, wenn Pfunde, Schillinge und Pfennige zwiſchen ihnen getheilt⸗ werden ſollen. Joſephs Brüder verkauften ihn als Skla⸗ ven, und es gibt noch manchen Bruder auf der Welt, der wohl denſelben Handel treiben würde. Nun ſchrei⸗ ben Sie, meine theure Dame! in Ihrem nächſten Briefe an die Lady Burlington, die Hündin bekomme hier einen eigenen Wildpark für ſich, bis ihre Herrin einen beſſern Herrn für ſie finde, und was Pintſchers Eiferſucht be⸗ treffe, ſo werde Carlo ſeinen freien Lauf haben. Ich erinnere mich, welche Angſt ich in meinem Herzen fühlte, als ich zu Ghazerapore ein altes Dromedar zurücklaſſen mußte, welches am Pumpbrunnen arbeitete, wie ſehr mich der Gedanke drückte, es möchte nach dem Verluſte ſeiner Herrſchaft mißhandelt werden. Ich nahm mir vor, es zu erſchießen, aber meine Hand fehlte.“

Frau Hamlyn wußte ſich durch emſige Geſchäftigkeit um das Wohl ihres abweſenden Freundes deſſen hohe Dankbarkeit zu verdienen, und ſechs Wochen nachher, bei ihrer Ankunft in Dean⸗Park, empfand ſie das Glück, ihren neuen Nachbarn mit der Realiſirung aller ſeiner edeln Entwürfe beſchäftigt, und im Genuſſe von mehr Vergnügen zu ſehen, als er erwartet hatte. Da es ja die Abſicht des Bankiers war, Oberſt Hamilton mit ſei⸗ ner neuen Reſidenz ſo zufrieden als möglich zu ſtellen, hatte er ſeiner Familie päpſtliche Indulgenzen gegeben, in Uebereinſtimmung mit den Wünſchen des alten Sdel⸗ manns. Er hatte ſeinen Töchtern die Erlaubniß gege⸗ ben, ihre Mutter zu begleiten, ſo oft ſie zu Burlingkon ſpeiste, ſodann der Gouvernantin Miß Creswell die Vergünſtigung ertheilte, bis zu Ende des Sommers bei ihren Freunden in Irland bleiben zu dürfen, was ſeit der Dauer ihres zehnjährigen Dienſtes als Gouvernantin bei der Familie Hamlyn der erſte Urlaub war.

„Hier können wir das ſchönſte Familienglück genießen,“ rief der alte Soldat aus, als er zum erſten Male ſeine Freunde von Dean⸗Park an ſeinem gaſtlichen Tiſche be⸗