Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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würde, was er in der letzten Nacht geſagt hatte. Aber ſie hatte ſchon zu viel geſprochen, um wieder zurück⸗ gehen zu können. Die Neugierde des Bankiers war rege. Sie war genöthigt, die Sache wieder aufzuneh⸗ men und ſich zu erklären.

„Du gabſt mir,“ begann ſie wieder, ſeinen Befeh⸗ len gehorſam,„einen Wink, Lady Burlington habe ſich gegen einen Aufenthalt auf dem Rittergute ausgeſprochen.“⸗

„Ich ſagte allerdings, ſie war wegen der bedeuten⸗ den Ausgaben beſorgt, welche ein ſolcher Wohnſitz dem Vermögen des jüngeren Sohnes machen würde.“

„In allen Fällen ſcheint es, als ſeieſt Du der Meinung, das Gut werde wohl in Bälde zum Verkaufe ausgeboten werden.“

Herr Hamlyn hatte in der That ſo Etwas geäußert, aber einzig als bösartige Vorausſagung für Lady Bur⸗ lington, welche es gelegenheitlich paſſend fand, als Mit⸗ Teſtaments⸗Vollſtreckerin nach dem Tode ihres Gemahls und Vormünderin ihres Sohnes ihren eigenen Willen zu haben. Es ſchien, wie wenn auf einmal eine Art Inſpiration über ihn komme. Er war gerade daran, eine ganz gewöhnliche Bemerkung zu machen, um die Aufmerkſamkeit ſeiner Frau von der Sache abzuziehen, als Ramſay, ſein ernſthafter Kellermeiſter mit einem geheimnißvollen Geſichte eintrat, um das Eſſen anzu⸗ kündigen. Es war Hausordnung, ſo lange die Bedien⸗ ten bei der Mahlzeit aufwarteten, jede Unterhaltung zu vermeiden, bei welcher fremde Namen genannt wurden, und daher konnte Nichts kahler und zerſtückelter ſein, als das Tiſchgeſpräch der Familie Hamlyn.

Nach der Mahlzeit, als man wieder in das Beſuch⸗ Zimmer zurückgegangen war, waren dieſelben Verwah⸗ rungsmaßregeln in Geltung, weil die jungen Damen mit ihrer Gouvernantin eine Theeviſite machten. Darum waren der Augenblicke, welche der Bankier für den Zweck einer vertraulichen Unterredung mit ſeiner Gattin beſtimmte, wenige; in Dingen, wo er einmal auf Stillſchweigen