Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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England zurück, mein theurer, theurer Hamilton! und erfuͤlle die ausgezeichneten Vorſätze Deiner edlen Seele.“

„Zuerſt kam es mir unmöglich vor, ihren beim Scheiden gegebenen Ermahnungen nachzukommen,“ er⸗ wiederte, nach einer augenblicklichen tiefen Empfindung der Trauer, der alte Mann,„und ich hoffte, ich könne mir die Pein, einem Wunſche meiner Gattin das erſte Mal in meinem Leben zu widerſtreben, dadurch erſparen, daß ich ihr ins Grab folge. Aber, ich denke, die Leute ſterben ſelten an Kummer. Der Allmächtige richtet unſere Leiden nach dem Verhältniſſe unſerer Kräfte ein. Es iſt in der Ordnung der Natur, daß wir Manchen, den wir lieben, überleben, und für den Verluſt von Manchem getröſtet werden. Die Vorſehung weiß es am beſten!“

„Ehe ein Jahr verfloſſen war, ſchiffte ich mich nach England ein. Ich bin noch keine zwei Jahre Wittwer, doch habe ich bereits die Hoffnung, mein Alter zwar nicht ganz ſo zu beglücken, als ich einſt hoffte und erwartete, doch durch Schaffung von Glück und Segen für Andere aufzuheitern und zu beſeeligen.“

„Mögen ihre Hoffnungen vollkommen in Erfüllung gehen!“ rief Madam Hamlyn aus, wobei ihr Geſicht die Zeichen einer tiefen Sympathie mit den Gefühlen ihres edeldenkenden Freundes blicken ließ.„Sie haben Recht, Oberſt Hamilton! Die Vorſehung weiß Alles am beſten. Sehr, ſehr Wenige unter uns, ſind dazu beſtimmt, auf dem Wege glücklich zu ſein, welchen wir in früher Jugend als den Pfad des Glückes bezeichnet haben; doch kaum ein menſchliches Weſen, außer“—. Sie hielt inne. In dieſem Augenblicke wurde die Thüre des Aſſemblee⸗Zimmers behutſam geöffnet, und die ſteigende Röthe auf den Wangen der Frau Hamlyn, das Stocken ihrer Stimme und Inne⸗ halten mit ihrer Rede verrieth, daß ſie im Augenblicke die leiſe Ankunft ihres Gatten gehört hatte.

Oberſt Hamilton, ohne vom Lehnſtuhl am Feuer