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mag, um die Unſchuld zu beruͤcken, ſo kann er
wohl eine angetroffen haben, die liſtiger war, als er, und ihn alſo uͤberſchnellet hat. Wenn man bedeukt, wie manthe er ungluͤcklich ge⸗ macht, wie manche Eltern ſich wohl uͤber den Schimf und die Schande haͤrmen, die er in ihre Familie gebracht hat: ſo waͤrs wohl nicht zu
verwundern, wenn jemand davon—— Wie?
wo? was!— Seh' ich meine verlorne Toch⸗ ter! Seh' ich ſie wirklich? Ja, ſie iſts; mein Leben, meine Wonne! Ich hielt Dich fuͤr ver⸗ loren, meine Olivia, und ich finde Dich wie⸗ der!— Ja, Du ſollſt leben, und lange, zur Freude Deines Vaters.“ Die innigſten Ent⸗ zuͤckungen der zaͤrtlichſt Verliebten koͤnnten nicht groͤſſer ſeyn, als die meinigen, als ich ihn mein
Kind herein fuͤhren ſah, und meine Tochter dar⸗
auf in meine Arme ſchloß, welche vor Freuden verſtummte.„Biſt Du alſo wieder gekommen, mein Herzblatt,“ rief ich,„daß Du mein Troſt im Alter ſeyn ſollſt!“—„Das iſt ſie,“ ſagte Jenkinſon,„und haben Sie ſie nur recht lieb, denn ſie iſt Ihr ehrenbegabtes Kind, und ein ſo ehrliches Frauenzimmer, als nur eine hier gegenmaͤrtig iſt, ſie mag ſeyn, wer ſie will, die Andre! Aber nun, Herr Junker, ſehn Sie nur, ſo gewiß und wahrbaftig, als Sie da ſtehen, ſo gewiß iſt dieſe Dame Ibre rechtmaͤßige Ge⸗ mahlinn, Und Sie zu uͤberfuͤhren, daß ich die reine


