354— reine Wahrheit ſage, ſehen Sie hier den Trau⸗
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ſchein, der in aller Form rechtsguͤltig iſt.“— Mit dieſen Worten gab er den Trauſchein in die Haͤnde des Baronets, der ihn las, und daraus erſah, daß er ſich auf einen Erlaubnißſchein
gruͤndete, den der Prediger in Haͤnden haͤtte. „Und nun, meine Herren,“ fuhr Jenkinſon fort,
„ich ſehe, Sie ſind alle hieruͤber in Verwun⸗
drung; aber ein paar Worte werden den gan⸗ zen Knoten loͤſen. Der weit und breit beruͤhm⸗
te Junker da, fuͤr den ich eine groſſe Freund⸗
ſchaft hege,(doch das mag unter uns bleiben!) hat mich oft gebraucht, ſo allerley krumm' und
ſchiefe Dinge fuͤr ihn auszurichten. Unter an⸗ dern gab er mir den Auftrag, ihm einen fal⸗ ſchen Erlaubnißſchein, und einen verkleideten Geiſtlichen zu beſorgen, um dieſe junge Dame zu betruͤgen. Da ich aber ſo herzlich ſein Freund war, was hatt; ich zu thun, als daß ich hin⸗ ging und einen wirklichen Erlaubnißſchein fuͤr ihn auswirkte, und einen ordinirten Geiſtlichen brachte, und ſie beyde ſo feſt mit einander ver⸗
heyrathete, daß ſie nichts ſcheiden kann, es ſey 4 deen der bittre Tod. Sie denken vielleicht, es
ſey Großmuth von mir geweſen, Aber nein! Zu meiner Schande muß ichs bekennen. Meine einzige Abſicht war, und deswegen ließ ich auch mir den Trauſchein ausfertigen, dem Junker
zu zeigen, daß ich ihn in meiner Gewalt haͤtte,
und


