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Freundſchaft fuͤr ihn. Aber das muß ich doch ſagen, ich mag ihn auch noch ſo lieb haben, daß ſein Ehzaͤrter die Schreibgebuͤhr nicht werth iſt, denn er iſt bereits verheyrathet.“—„Das luͤgt Er, wie ein Schurke,“ verſetzte der Junker, der uͤber dieſen Spott in Hitze gerieth;„ich bin nie⸗ mals geſetzmaͤßig und guͤltig verheyrathet.“— „Wenn's Eure Hochwohlgeborne Geſtrengen nicht ungnaͤdig vermerken wollten,“ verſetzte der andre,„ſo ſind Dieſelben es dennoch ganz ge⸗ wiß; und ich glaube, Sie werden es Ihren al⸗ ten lieben ehrlichen Jenkinſon mit groſſem Danke zu erkennen wiſſen, daß er Ihnen eine Gemahlinn bringt; und wenn die Geſellſchaft ſich nur ein paar Minnten gednlden will, ſo will ich ſolche praͤſentiren.“— Mit dieſen Worten ging Er mit ſeiner gewoͤhnlichen Hurtigkeit hinaus, und ließ uns alle in Ungewißheit, was wir von ſei⸗ nem Vorhaben denken ſollten.—„Ja, geh' Dn nur!“ rief der Junker;„was ich auch ſonſt ge⸗ than haben mag, hiermit laß ihn nur kommen⸗ Mit einer Fiſchblaſe laß ich mich nicht ſchrecken, dazu bin ich zu alt ſchon.⸗“ „Mich ſoll doch wundern,“ ſagte der Baro⸗
ner,„was der Kerl damit im Schilde hat. Ver⸗ nnuthlich ſo einen Faſtnachtsſtreich!“—„Viel⸗
leicht,“ verſetzt' ich, ſteckt auch wohl mehr Ernſt dahinter. Denn wenn man bedenkt, wie man⸗ cherley Plane der Junker geſchmiedet haben mag,
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