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Der Dorfprediger von Wakefield : eine Geschichte, die er selbst geschrieben haben soll
Entstehung
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zu helfen. Setzen Sie alſo Ihren hohen Sinn

bey Seite, wodurch Sie noch nicht weiter ge⸗

kommen ſind, und laſſen Sie ſich einmal mit der Gluͤckſeligkeit begnuͤgen, die ſich Ihnen ſo ungeſucht darbietet.“ 4

„Sir William,“ ſagte der alte geiſtliche Herr, „glauben Sie mir, ich habe ihre Neigung noch niemals zwingen wollen, und auch itzt will ich das nicht. Wenn ſie den jungen Herrn Prim⸗ roſe noch immer liebt, ſo moͤgen ſie ſich heyra⸗ then, gerne! Dem Himmel ſey Dank, alles hab' ich noch nicht verſchrieben, und Ihr Ver⸗ ſprechen wird ihnen auch zu ſtatten kommen; nur muß mein alter Freund,(mich meynt' er da⸗ mit) mir verſprechen, meiner Tochter ein Mit⸗ thun von dreyßig tauſend Thalern zu verſichern, im Falle er wieder zu ſeinem Vermoͤgen gelangt; ſo bin ich bereit, die jungen Leute noch gleich dieſen Abend zuſammen zu geben.“

Da es nunmehr bey mir ſtund, das junge Paar gluͤcklich zu machen, ſo that ich das Ver⸗ ſprechen ſehr gerne, und das war von einem Menſchen, der ſo wenig zu hoffen hatte als ich, eben keine ſo groſſe Freygebigkeir. Wir hatten alſo das Vergnuͤgen zu ſehn, wie ſie ſich voller Entzuͤcken einander in die Arme flogen.„Nach

allen meinen Widerwärtigkeiten,“ rief mein

Sohn George,„alſo belohnt zu werden! Wahr⸗

lich, das iſt mehr als ich jemals hoffen durfte!

Alles