und war gar bereit und willig, ſeine Einwilli⸗
gung zu der Aufhebung der beſchloßnen Heyrath
zu geben; als er aber vernahm, daß der Brant⸗ ſchatz, der dem Junker Tornhill durch eine buͤn⸗ dige Obligation verſichert war, nicht zuruͤck⸗ gegeben werden ſollte, ward er auſſerordentlich
kleinglaͤuhjg. Er ſollte es erleben, daß ſein
Geld alles hinginge, einen Menſchen zu berei⸗ chern, der nicht einmal was dagegen zu ſetzen haͤtte. Daß der Braͤutigam ein Schurke war, je nun, daß haͤtte ſeinetwegen hingehen moͤgen,
aber das wurmte ihm zu ſehr, daß er einem
Kerl einen Brautſchatz verſchreiben, der nichts dagegen verſchreiben koͤnnen. Er ſaß eini⸗ ge Minuten, und fing daruͤber die bit⸗
terſten Grillen, bis Sir William es verſuchte,
ſeinen Gram zu maͤßigen.—„Ich muß beken⸗ nen, mein Herr,“ ſagte er zu ihm,„daß mir Ihr gegenwaͤrtiger Verdruß nicht ganz und gar
zuwider iſt. Ihre unmaͤßige Begierde nach
Neichthum iſt nun billig beſtraft. Allein, ob⸗
gleich Ihre liebenswuͤrdige Tochter nicht reich ſeyn kann, ſo ſoll's ihr doch an einem gemaͤch⸗
lichen Auskommen nicht fehlen. Hier ſehen Sie
einen jungen Officier, der geneigt iſt, ſie ohne alle Ausſteuer zu nehmen; ſie haben ſich ſchon
laͤngſt einander geliebt, und wegen der Freund; ſchaft, die ich fuͤr ſeinen Vater hege, will ich
thun, was ich kann, um ihn weiter befoͤrdern zu
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