ſpeiſet und gekleidet werden koͤnnen! Der Bauer muß geneigt ſeyn zu arbeiten; der Regen muß zu rechter Zeit kommen; der Wind muß dem Schiffe des Kaufmanns guͤnſtig wehen, oder eine Menge Menſchen muß das Nothwendige entbehren.— 3.
Wir alle ſahn uns einige Augenblicke ſtill⸗ ſchweigend au, derweile meine liebenswuͤrdige Schuͤlerinn,(das war der Name, den ich die⸗ ſem jungen Frauenzimmer gewoͤhnlich gab) in ihrem Geſichte Mitleiden und Erſtaunen verei⸗ nigte, welches denn ihre Schoͤnheit noch mehr derhoͤhete.„In Wahrheit, mein lieber Herr Tornhill,“ redete ſie den Junker an, von dem ſie vorausſetzte, er ſey hierher gekommen uns zu helfen, und nicht zu unterdruͤcken,„ich ſollte billig ein wenig mit Ihnen ſchmollen, daß Sie mich hier nicht mit hergenommen haben, oder mir niemals von den Umſtaͤnden einer Familie et⸗ was geſagt, die uns beyden ſo werth iſt. Sie wiſſen gleichwohl, daß ich eben ſo viel Ver gnuͤ⸗ gen daran finden wuͤrde, als Sie ſelbſt, zur Erleichterung meines alten ehrwuͤrdigen Lehrers das Meinige beyzutragen, den ich zeitlebens hochſchaͤtzen werde. Aber ich ſehe, Sie finden, wie Ihr Herr Oncle, mehr Vergnuͤgen, das Gute insgeheim zu thun.“
„Er? Vergnuͤgen daran, das Gute insge⸗ heim zu thun?“ fiel ihr Sir William in die Re⸗


