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Der Dorfprediger von Wakefield : eine Geschichte, die er selbst geschrieben haben soll
Entstehung
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lig. Es war von ungefehr, daß ſie und der alte Mann, ihr Vater, auf dem Wege nach ihrer Tante, die darauf gedrungen, daß die Hochzeit in ihrem Hauſe ſeyn ſollte, durch dieß Städtchen kamen. Sie waren in einem Gaſt⸗ hofe, am andern Ende des Orts, ausgeſtiegen, um etwas zu ſich zu nehmen. Da hatte ſie aus dem Fenſter einen von meinen Kleinen wahrgenommen, der auf der Gaſſe ſpielte, hatte gleich einen Bedienten hingeſchickt, ihr das Kind zu holen, von dem ſie denn einige Nachricht von unſerm Ungluͤcke erfuhr. Davon aber wußte ſie noch nichts, daß Herr Tornhill Schuld

aaran waͤre.

Ihr Vater that ihr zwar verſchiedene Vor⸗ ſtellungen, uͤber dieſe Unſchicklichkeit, uns in ei⸗ nem Gefaͤugniſſe zu beſuchen; richtete aber da⸗ mit nichts aus. Sie ließ ſich durch das Kind zu uns weiſen, und auf dieſe Weiſe uͤberraſchte ſie uns bey einer ſo unerwarteten Gelegenheit. Ich muß hier, eh ich weiter ſchreibe, eine Anmerkung uͤber dieſe zufaͤlligen Begegnungen machen, welche, ob ſie ſich gleich taͤglich zu⸗ tragen, uns dennoch ſelten anders, als bey ganz auſſerordentlichen Vorfaͤllen befremden. Was fuͤr ungefaͤhren Zufuaͤlligkeiten haben wir nicht jede Freude uns Bequemlichkeit des Lebens zu verdanken! Wie manches ſcheinbares Unge⸗ faͤhr muß nicht zuſammen treffen, ehe wir ge⸗ ſpeiſet