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Der Dorfprediger von Wakefield : eine Geschichte, die er selbst geschrieben haben soll
Entstehung
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„Guͤtiger Gott!“ rief der Baronet aus,„wie mich jede neue Entdeckung ſeiner Buͤberey er⸗

ſchreckt. Seine Gottloſigkeit liegt zu klar am Tage, und ich ſehe, ſeine gegenwärtige Ver⸗

folgung iſt ein Werk ſeiner Grauſamkeit, Feig⸗ herzigkeit und Rachgier⸗ Mein guter Kerker⸗ meiſter, ſetz' Er auf mein Wott, den jungen Officier, den Er itzt in Verwahrung hat, auf freyen Fuß; und verlaß' Er ſich auf mich, we⸗

en der Folgen. Ich nehm' es uͤber mich, mei⸗ g 9

nem Freunde, dem Richter, der den Verhafts⸗ befehl ausgeſtellt hat, die Sache ins gehorige Licht zu ſetzen. Aber, wo iſt denn das liebe un⸗ gluͤckliche Maͤdchen ſelbſt? Laß ſie doch her⸗ kommen, um ſie mit dem ſaubern Vetter zu confrontiren! Mich verlangt recht, zu wiſſen,

durch was fuͤr Kuͤnſte er ſie in ſein Garn gelockt

hat. Ich laſſe ſie bitten, herein zu kommen⸗ Wo iſt ſie?“

„Ach, mein Herr,“ ſagt; ich,„die Frage geht mir durchs Herz. Einſt war ich wirklich ſo gluͤcklich— aber die Leiden dieſer Tochter—“ Eine abermalige neue Erſcheinung unterbrach mich— und das niemand anders, als Miß Arabella Wilmot, welche des folgenden Tages hatte mit Junker Tornhill vermaͤhlt werden ſollen. Nichts war ſo groß, als ihr Erſtaunen, als ſie Sir William und ſeinen Neffen hier zu ſehen bekam; denn ihr Zuſpruch war blos nur zufaͤl⸗ Y 3 lig.