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Der Dorfprediger von Wakefield : eine Geschichte, die er selbst geschrieben haben soll
Entstehung
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„Nu, warum denn nicht?“ verſetzte der Tafel⸗ decker,„'s iſt ja beſſer, als hinterm Ruͤcken! —'ch will Ihnen wohl die Wahrheit ſagen, ich hab' Sie niemals lieben oder leiden moͤgen; und ich ſcher' mich viel drum, ob's der Herr weiß, oder nicht.—

„Nun denn,“ ſagte Jenkinſon,„ſo ſagen Sie

Seiner Gnaden, ob Sie von mir wiſſen?“—

„Je nu,“ verſetzte der Tafeldecker,„biel Guts kann ich eben nicht ſagen, daß ich von Ihm wuͤßte. Die Nacht, da des Herrn Doktprs Tochter nach unſerm Hauſe prakticirt wurde, war der Herr doch auch mit dabey.“—

„So, ſole ſagte Sir William,„der Herr Neffe hat, wie ich ſehe, einen feinen Zeugen ſeiner Unſchuld aufgeſtellt: Du Schandfleck der Menſchheit! mit ſolchen Schaͤchern ſich abzuge⸗ ben!“(Indem er aber ſeine Unterſuchung fort⸗ ſetzte,)„Ihr ſagt mir, Tafeldecker, dieſer Mann

iſts, der ihm des alten Herrn ſeine Tochter zu⸗ brachte?“—„Nein, mit'r Gnaden Erlaub⸗

niß, ſo meyn’ ichs nicht;“ ſagte der Menſch,

„gebracht hat er ſie nicht, denn das Stuͤck Ar⸗ beit, that der Junker ſelbſt; aber den Paſtor

bracht' er, der ſo that, als ob er ſie trauete.“

—„Leider nur zu wahr,“ ſagte Jenkinſon,„ich

kanns nicht leugnen, das war mein angewie⸗

ſenes Geſchaͤft; und ich bekenn' es zu meiner

Schande.“

„Guͤ⸗ 3 1